jung – engagiert – katholisch

Freunde Gottes

Sel. Elisabeth von der Heiligsten Dreifaltigkeit

Heute ist der liturgische Gedenktag meiner Jahresheiligen.

Dieses Jahr  begleitet mich die Selige Elisabeth von der Heiligsten Dreifaltigkeit (auch: von Dijon). Ich weiß leider noch sehr wenig über sie. Aber das, was ich weiß, baut eine schöne Brücke zu meinem eigenen Leben.
Besonders angesprochen hat mich dabei, dass sie eine erfolgreiche Pianistin war, bevor sie mit 21 Jahren in den Karmel in Dijon eingetreten ist.

Elisabeth von Dijon (* 18. Juli 1880, +09. November 1906) wurde 1984 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

Quelle: http://www.heiligenlexikon.de/BiographienE/Elisabeth_Catez.html

“Die Liebe ist etwas Unendliches, und bei etwas Unendlichem kann man immer noch weiter gehen.”
Bete um heilige Berufungen für die Kirche, die sich auf die Liebe Gottes ganz einlassen.

So steht es auf dem Zettel, den ich gezogen habe. Ein schöner Auftrag, den ich leider allzu oft in diesem Jahr vergessen habe. Und doch ist es so wichtig, um Berufungen zu beten. Die Liebe Gottes kennt keine Grenzen.

“Ich wünsche Dir soviel. Oder besser, ich wünsche Dir nur eines, nämlich daß Du liebst, daß Du ganz Liebe bist, daß Du Dich nur noch in der Liebe bewegst und die LIEBE glücklich machst!”
(Von Dijon, Elisabeth: Licht, das mich führt, Freiburg, 1986, herausgegeben von Conrad De Meester OCD, S. 78)

Vakante Diözesen und Thérèse von Lisieux

Heute sind zwei weitere deutsche Diözesen vakant geworden. Somit sind also derzeit vier Bistümer – Regensburg, Passau, Erfurt und Dresden-Meißen – ohne Bischof.

Am Festtag der Hl. Thérèse von Lisieux möchte ich gerne mit ihr für alle Priester und Bischöfe, sowie die neuen Oberhirten, denen von Papst Benedikt XVI. dieser Dienst aufgetragen werden wird, beten:

O Jesus, ewiger Hoherpriester,
bewahre deine Priester im Schutze deines Heiligsten Herzens,
wo ihnen niemand schaden kann.

Bewahre unbefleckt ihre gesalbten Hände,
die täglich deinen heiligen Leib berühren.
Bewahre rein die Lippen,
die gerötet sind von deinem kostbaren Blute.
Bewahre rein und unirdisch ihr Herz,
das gesiegelt ist mit dem erhabenen Zeichen deines glorreichen Priestertums.

Laß sie wachsen in der Liebe und Treue zu dir
und schütze sie vor der Ansteckung der Welt.
Gib ihnen mit der Wandlungskraft über Brot und Wein
auch die Wandlungskraft über die Herzen.
Segne ihre Arbeiten mit reichlicher Frucht
und schenke ihnen dereinst
die Krone des ewigen Lebens. Amen.

(c) Schwestern von Jerusalem: Heilige Messe mit Weihbischof em. Klaus Dick
und den Reliquien der Hl. Thérèse von Lisieux
am 19.09.2012 in Groß St. Martin, Köln

Violette Woche und andere Kleine und Große

Diese Woche ist für mich sehr vom Violett geprägt, das die Zelebranten der Hl. Messen tragen.

Begonnen hat diese violette Woche am Freitag in Aschaffenburg (beim Kongress “Freude am Glauben”) mit dem Pontifikalamt mit Bischof Friedhelm Hofmann von Würzburg.
Am Samstag dann die Heilige Messe zum Fest der Schmerzhaften Muttergottes mit Bischof Gregor Maria Hanke OSB von Eichstätt.
Zwischendurch einen Sonntagsgottesdienst noch in Aschaffenburg in kleiner Runde statt dem Pontifikalamt mit Kardinal Brandmüller.
Am Montag die Begrüßung der Reliquien der Heiligen Thérèse von Lisieux mit der Heiligen Messe mit Weihbischof Heiner Koch in St. Aposteln, Köln.
Dienstag eine außergewöhnlich gewöhnliche Messe bei der Gemeinschaft von Jerusalem in Groß St. Martin.
Gestern, am Mittwoch, gleich Weihbischöfe im Doppelpack… Zuerst Heilige Messe mit der Kleinen Thérèse und dem emeritierten Weihbischof Klaus Dick in Groß St. Martin und dann Shaking Hands mit Weihbischof Dominik Schwaderlapp im Crux bei der Einführung von Andreas Süß als Direktor des PWB und der Diözesanstelle “Berufe der Kirche”.
Einen ersten Abschluss dieser außergewöhnlichen Tage bildete heute die Heilige Messe mit Generalvikar Stefan Heße und der folgenden Verabschiedung der Reliquien der Heiligen Thérèse von Lisieux. Jetzt ist sie gerade auf dem Weg nach Würzburg.

 

Im Herzen der Kirche die Liebe sein

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,
hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.
Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.
Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind.
Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen,
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
(1 Kor 13,1-13)

Quelle: Commons Wikipedia

Mit den Brüdern und Schwestern von Jerusalem freue ich mich auf die Ankunft der Reliquien der Hl. Thérèse von Lisieux hier in Groß St. Martin. Diese Perikope aus dem Brief an die Korinther, den wir heute in der Heiligen Messe hören werden, passt so gut wie kaum ein anderer Text zur kleinen Thérèse, die selbst einmal sagte:


Im Herzen der Kirche, meiner Mutter,
werde ich die Liebe sein,

so werde ich alles sein!

 

Bei der Auslegung der Bibelstelle durch einen Bruder beim Mittagsgebet hat mich ein Gedanke besonders angesprochen. Ich versuche ihn in eigenen Worten wiederzugeben:

Ohne die Liebe ist alles, wirklich alles (auch die Bräuche der Kirche, die Liturge… mein Tun, mein Denken…) nichts. Das Wesen des Christentum lässt sich nur von der Liebe her verstehen.

Ich musste an die endlosen Diskussionen denken, durch die versucht wird die Kirche zu reformieren und die doch nur Spaltung und Uneinigkeit hinterlassen. Hier in diesem Abschnitt ist -meiner Meinung nach- die Antwort auf die Frage, wie die Kirche wieder lebendig, anziehend, modern… sein kann:

Lieben

- und zwar nicht nach dem Motto “Sex, Drugs and Rock ‘n’ Roll”, sondern so wie Jesus uns geliebt hat.
Wie diese Liebe ist, beschreibt Paulus sehr eindrücklich:

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.

Wie ist unsere Liebe? Gehen wir als Jünger Jesu mit gutem Beispiel voran?
Lieben wir Gott, den Mitmenschen, die Kirche…, so wie er uns geliebt hat?

Hl. Thérèse von Lisieux, bitte für uns!

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll.
Klugheit ohne Liebe macht gerissen.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht gewalttätig.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.
Leistung ohne Liebe macht brutal.
Urteilsfähigkeit ohne Liebe macht unweise.
Wahrheit ohne Liebe macht eitel.
Können ohne Liebe macht egoistisch.
Eifer ohne Liebe macht eifersüchtig.
Vergebung ohne Liebe macht nachtragend.
Erfolg ohne Liebe macht einsam.
Leiden ohne Liebe macht bitter.
Überlegenheit ohne Liebe macht ironisch.
Spontaneität ohne Liebe macht unduldsam.
Gehorsam ohne Liebe macht sklavisch.
Leben ohne Liebe ist sinnlos.
(Günther Lazik)

Thereschen besucht Köln

In diesen Tagen sind die Reliquien der Hl. Thérèse von Lisieux in Köln zu Besuch. Gestern wurde sie in St. Aposteln begrüßt. Übernachtet hat sie im Kölner Karmel. Von dort wird sie heute zur Muttergottes in der Kupfergasse gebracht werden. Morgen Abend kommt sie dann nach Groß St. Martin zu den Gemeinschaften von Jerusalem, wo ich bei den Schwestern gerade für ein paar Tage mitwohne. Wir haben hier die Ehre gleich zwei Heilige Messen – Mittwoch Abend und Donnerstag Früh – in Anwesenheit der Reliquien der Kleinen Thérèse feiern zu dürfen. Der genaue Programmplan findet sich hier.

(c) C. Ruoff: Reliquien der Hl. Thérèse von Lisieux
am 17.09.2012 in St. Aposteln, Köln

Mariä Geburt

Heute feiert die katholische Kirche den Geburtstag der Gottesmutter. Zu ihrer Ehre gibt es heute ein gesungenes Gebet. Und da es auf diesem Blog ziemlich MultiKulti zugehen wird (jedenfalls was die Musikauswahl der eingebetteten Videos betrifft), ist es ein russisches -vermutlich orthodoxes – Gebet an die Gottesmutter. Enjoy it!

Barmherziger Gott,
öffne deinen Gläubigen die Schätze der himmlischen Gnade. Die Geburt des Erlösers aus Maria war für uns der Anfang des Heiles; das Geburtsfest seiner allzeit jungfräulichen Mutter festige und mehre den Frieden auf Erden. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.
(Tagesgebet zum Fest Mariä Geburt)

Geschenkwunsch “Heiligkeit”

Seit einigen Tagen schreibe ich an einer Hausarbeit über die Pädagogik Don Boscos. Dafür habe ich auch das wunderbare Buch von Teresio Bosco “Don Bosco – Priester und Erzieher” gelesen, in dem viele Begebenheit so schön beschrieben sind, dass man fast meinen könnte selbst dabei zu sein.
Und in eben diesem Buch bin ich auch bei einer Geschichte mit Domenico Savio – einem der Zöglinge Don Boscos, der als 15jähriger starb und heilig gesprochen wurde – hängen geblieben.

Quelle: Wikipedia Commons

“Am 24. Juni, dem Namenstag Don Boscos, wurde dann im Oratorium ein großes Fest gefeiert, wie alle Jahre. Um die Zuneigung zu erwidern, welche die Jungen ihm entgegenbrachten, bot Don Bosco ihnen an: ‘Jeder soll auf einen Zettel das Geschenk, das er sich von mir wünscht. Ich versichere euch, dass ich tun werde, was ich kann.’
Als Don Bosco die Zettel las, dan er ernst gemeinte und gut überlegte Wünsche, aber auch ausgefallene, über die er lachen musste. Einige wünschten sich 100 Kilogramm Nugat, ‘um für das ganze Jahr etwas zu haben’. Auf dem Zettel von Domenico Savio aber standen nur sechs Worte: ‘Helfen Sie mir, heilig zu werden.’Don Bosco nahm diese Worte ernst. Er rief Domenico zu sich und sagte zu ihm: ‘Ich will dir das Rezept für die Heiligkeit schenken. Und so geht es:
Erstens: Frohsinn. Das, was dich beunruhigt und dir den Frieden nimmt, stammt nicht von Gott.
Zweitens: deine Schul- und Gebetspflichten. Aufmerksamkeit in der Schule, Fleiß beim Lernen, Bemühen beim Gebet, und zwar nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Liebe zu Gott.
Drittens: den anderen Gutes tun. Hilf deinen Kameraden immer, auch wenn es dich Opfer kostet.
Darin liegt die Heiligkeit.’ ”
(Bosco Teresio, Don Bosco – Priester und Erzieher, 2010, S. 198f.)

Und Domenico bemühte sich mit ganzem Herzen diesem Rat zu folgen. Don Bosco selbst hat 1857 zwei Jahre nach dem Tod Domenicos ein Buch über das Leben seines Freundes geschrieben.
Heiliger Domenico Savio – bitte für uns!
Heiliger Don Bosco – bitte für uns!
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(Joh 13,34)
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