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Gebete und Gedanken

O crux, ave spes unica! – Fest Kreuzerhöhung

Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit.
Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten
:
für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit, für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.
(1 Kor 1,22-24)

(c) C. Ruoff: St. Crucis, Erfurt. 2012.

Zur Feier des Tages, an dem dieser Blog sozusagen Namenstag ‘feiert’, ein Bild des Altarbildes von St. Crucis in Erfurt. Die Kirche St. Crucis, die zur Pfarrei St. Wigbert gehört, ist die einzige Kirche Erfurts, die im Innenraum komplett im Barockstil ausgestattet ist. Es gibt dort sogar eine Barockorgel. Die übrigen Kirchen sind vorrangig romanisch und/oder gothisch.

Außerdem habe ich einen alten Beitrag vom Start des Blogs hervorgeholt:

“O Crux, ave spes unica – Sei gegrüßt, du heiliges Kreuz, unsere einzige Hoffnung.”
Auf der Suche nach einem schönen und zugleich zu mir passendem Namen für diesen Blog, bin ich auf diesen hier “o crux, ave spes unica” gekommen. Dieses Stoßgebet – so könnte man es bezeichnen – benennt sehr zutreffend, worauf wir Christen unsere Hoffnung setzen sollen. Nämlich: allein auf das Kreuz, also auf Jesus Christus, der für uns den Tod am Kreuz erlitten hat. Erst heute [20.10.2010] haben wir im Evangelium gehört:

“Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst,
nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.”
(Lk 9,23)

Nur auf Ihn sollen wir unsere Hoffnung setzen und mit unserem Kreuz nachfolgen. Er wird uns dabei begleiten, weil Er schon vorangegangen ist.
“O Crux, ave spes unica – Sei gegrüßt, du heiliges Kreuz, unsere einzige Hoffnung.”

Erfurt ~ “Nightfever”

Wer mich schon mal live erlebt hat oder auf Facebook verfolgt, weiß, dass ich von Nightfever schwer begeistert bin und für dieses Apostolat brenne. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich in der Zeit meines Aufenthalts in Erfurt auch beim Nightfever dabei sein kann. Während ich beim Papstbesuch im vergangenen Jahr nur für die letzten Momente der Anbetung und das Nachtgebet (Komplet) am Erfurter Nightfever teilnehmen konnte, da wir noch bei der Vigil mit Papst Benedikt gewesen sind, bietet sich mir heute die Möglichkeit den ganzen Abend in seiner Gegenwart zu verweilen.

Dieses Nightfever in Erfurt bildet zugleich sozusagen den Auftakt einer Besuchsreihe. Ursprünglich war das nicht so geplant, aber der Herr hat es gefügt, dass ich die nächsten Wochenenden ein Nightfever nach dem anderen – jedes an einem anderen Ort – besuchen und dabei mich und die Menschen der jeweiligen Stadt in seinen Gnaden eintauchen darf. Ich freue mich auf die kommenden Nightfever-Abende in Erfurt, Aschaffenburg, Düsseldorf und (voraussichtlich) Weilheim. [Update 02.10.: tatsächlich habe ich dann “nur” Nightfever in Erfurt und Aschaffenburg beim Kongress “Freude am Glauben” besucht.]

Das Tolle an der Universalität der Kirche und auch an Nightfever ist, dass wir uns an jedem Ort wohlfühlen können, weil die Grundlage überall die Gleiche ist. Der Ablauf und die Worte der Heiligen Messe sind überall gleich, ob ich in München, Erfurt, Köln, Flensburg, Kopenhagen, Rom, London… bin. Und auch Nightfever setzt sich an allen Orten aus den gleichen Bausteinen zusammen, so dass ich nur wenige Augenblicke brauche, um ganz da sein und mich mit meinen Gaben einbringen zu können. Ich persönlich darf auch immer wieder – so wie in diesen Tagen hier in Erfurt – die Erfahrung machen, dass ich wirklich überall zu Hause bin, wo ich Jesus in der Heiligen Messe, in der Anbetung und letztendlich in jedem Mitmenschen begegnen kann.

Mariä Geburt

Heute feiert die katholische Kirche den Geburtstag der Gottesmutter. Zu ihrer Ehre gibt es heute ein gesungenes Gebet. Und da es auf diesem Blog ziemlich MultiKulti zugehen wird (jedenfalls was die Musikauswahl der eingebetteten Videos betrifft), ist es ein russisches -vermutlich orthodoxes – Gebet an die Gottesmutter. Enjoy it!

Barmherziger Gott,
öffne deinen Gläubigen die Schätze der himmlischen Gnade. Die Geburt des Erlösers aus Maria war für uns der Anfang des Heiles; das Geburtsfest seiner allzeit jungfräulichen Mutter festige und mehre den Frieden auf Erden. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.
(Tagesgebet zum Fest Mariä Geburt)

Rosenkranz-App

Phil von St. Dymphnas Gedankenwelt sammelt gerade in einem eigenen Blog Betrachtungen zu den Geheimnissen des Rosenkranzes. Daraus soll dann mal eine Rosenkranz-App für Smartphone und Co werden. Jeder ist eingeladen hier eine Betrachtung oder auch Bilder beizutragen. Genaueres dazu findet ihr hier:  http://rosariummariae.blogspot.de/2012/08/willkommen-regeln.html.
Da ich das eine super Idee finde, habe ich bereits eine etwas ältere Betrachtung weitergereicht. Eventuell wird noch die eine oder andere Betrachtungen folgen.

“Was habt ihr denn sehen wollen…?” (Mt 11,7)

“Was habt ihr denn sehen wollen,
als ihr in die Wüste hinausgegangen seid?”(Mt 11,7)
- in die Wüste -


wo ich nur überleben kann, wenn ich nicht am Gestern festhalte und über das Morgen grüble,
sondern eben nur, wenn ich im Hier und Jetzt, im gegenwärtigen Augenblick lebe

– in die Wüste -
Ort des Todes, wenn ich mich alleine verirre,
aber auch Ort des Lebens, wenn ich vertraue
und mit anderen um das Überleben kämpfe
und zur Oase finde

– in die Wüste -
Ist nicht allzu oft die Welt um uns herum in unserer Zeit wie eine Wüste?
wüst und leer
arm an Liebe und Geborgenheit – der Nahrung der Seele
ein karger Boden, auf dem kaum mehr etwas Gutes wachsen kann
nur noch Gestrüpp, das den guten Keim erstickt
 

“Was habt ihr denn sehen wollen,
als ihr in die Wüste hinausgegangen seid?”(Mt 11,7)
- was habt ihr sehen wollen? -
was hast du dort erwartet?
was wolltest du dort?
was hast du gesucht?
warum bist losgezogen?
was treibt dich an?
wozu?

“Was habt ihr denn sehen wollen,
als ihr in die Wüste hinausgegangen seid?”(Mt 11,7)


- als ihr hinausgegangen seid -

HINAUSgegangen
heraus aus dem Vertrauten auf den Weg hinaus in die Wüste, das Ungewisse

hinausGEGANGEN
Schritt für Schritt
zum Ziel

aufgebrochen und losgezogen


“Was habt ihr denn sehen wollen,
als ihr in die Wüste hinausgegangen seid?”(Mt 11,7)
- Was wollt ihr?

– Meister, wo wohnst du?
- Kommt und seht!” (Joh 1,38f)

[CR – 09/10.12.2010]

Gebetszettel

Bitte um Gebet…

… für bekannte Ordensschwestern, die dringend die Kanalisation ihrer Niederlassung renovieren müssen, um die Führung des Hl. Josef (finanziell und zeitlich), damit die Arbeiten noch vor Wintereinbruch beendet werden.

… für andere Schwestern, die gerade Exerzitien haben, um Stärkung der Einheit in der Gemeinschaft und Erneuerung jeder einzelnen Berufung.

… für eine Bekannte um Schutz vor den Mächten der Finsternis.

… für die Sterbenden und Verstorben im Reinigungsort um Gottes reiches Erbarmen.

Dank sei Dir, Herr! Preis sei Dir!

+ o crux, ave spes unica!

Musikalische Ergänzung zum Fest Kreuzerhöhung (14. Sept.)

“Gepriesen sei das Kreuz Christi…”

Betrachtung:

Hl. Chrysostomus (um 345 – 407), Priester in Antiochia, später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer – Homilie über „Vater, wenn es möglich ist“
„Gott hat die Welt so sehr geliebt“
     Das Kreuz hat die Menschen mit Gott versöhnt, es hat aus der Erde einen Himmel gemacht, es hat die Menschen mit den Engeln vereinigt. Das Kreuz hat die Festung des Todes geschleift, die Macht des Teufels gebrochen, die Erde vom Irrtum befreit, die Fundamente der Kirche gelegt. Das Kreuz ist der Wille des Vaters, der Ruhm des Sohnes, der Jubel des Heiligen Geistes…
Das Kreuz leuchtet heller als die Sonne; denn wenn die Sonne sich verfinstert, erstrahlt das Kreuz. Und die Sonne verfinstert sich nicht etwa in der Weise, dass sie verginge; vielmehr wird sie vom Glanz des Kreuzes besiegt. Das Kreuz hat die Urkunde unserer Verurteilung zerrissen, die Ketten des Todes gesprengt. Das Kreuz ist die Offenbarung der Liebe Gottes: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht“.
Das Kreuz hat die Tür zum Paradies aufgemacht, dort hinein hat es den Verbrecher geführt (Lk 23,43) und das dem Tod geweihte Menschengeschlecht in den Himmel zurückgebracht.
+ o crux, ave spes unica!
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Liebt einander!

(Joh 13,34)
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