jung – engagiert – katholisch

Augenweide

Volto Santo – ein Foto des Auferstandenen

Volto Santo (Manoppello) – (c) Paul Badde

Eben habe ich etwas dazu im Blog zum Jahr des Glaubens geschrieben.
Hier hat Jesus Christus uns – vermutlich im Moment der Auferstehung – ein “Foto” von sich hinterlassen.

GEBET ZUM HEILIGEN ANTLITZ
von der heiligen Theresia vom Kinde Jesu
O ]esus, der Du in Deinem grausamen Leiden “der Leute Spott und der Mann der Schmerzen” wurdest, ich verehre Dein göttliches Angesicht, auf dem die Schönheit und die Milde der Gottheit erglänzen, und das jetzt für mich das Angesicht eines “Aussätzigen” (Jes 53,4) geworden ist. Unter diesen entstellten Zügen jedoch erkenne ich Deine unendliche Liebe, und ich brenne vor Verlangen, Dich zu lieben und dazu beizutragen, daß Du von allen Menschen geliebt werdest. Die Tränen, die Deinen Augen so überreich entströmten, erscheinen mir wie kostbare Perlen, die ich sammeln will, um mit ihrem unendlichen Werte die Seelen der armen Sünder zu erkaufen.
O Jesus, Dein Angesicht ist die einzige Schönheit, die mein Herz entzückt, ich will gerne hienieden auf die Süßigkeit Deines Blickes, auf den unaussprechlichen Kuß Deines Mundes verzichten, aber ich flehe zu Dir: drücke Dein göttliches Bild in mein Herz ein und entflamme mich mit Deiner Liebe, damit ich ganz für Dich lebe und schon bald dahin gelange, Dein glorreiches Angesicht im Himmel zu schauen. Amen.
(Quelle: http://www.voltosanto.com/Gebete_zum_Heiligen_Antlitz_Jesu_Christi.pdf)

(nachträglich) zum Aschermittwoch

Blumenschmuck

Blumenschmuck in der Jugendkirche München; (c) C. Ruoff, 2013

Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten.
Wenn du Almosen gibst, laß es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut.
Dein Almosen soll verborgen bleiben, und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, daß sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht,
damit die Leute nicht merken, daß du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

/Matthäus 6,1-6.16-18./
(aus der liturgischen Übersetzung)

Bye bye, Papa!

Kaum ein Kanal oder ein (katholischer) Blog, der nicht davon spricht… vom Rücktritt Papst Benedikts. Nachdem sich die erste Flut der Reaktionen gelegt hat, folgen nun nach und nach Nachlesen, Rückblicke, Würdigungen etc.

Die Texte zum theologischen Wirken und dem Pontifikat überlasse ich gerne anderen, die sich oft viel intensiver als ich damit beschäftigt haben. Mir ist in diesem Moment wichtiger, was mir persönlich von Benedikts Pontifikat bleibt.

Da sind die Erinnerungen an den Weltjugendtag 2005 in Köln, bei dem ich ihn das erste Mal live sehen durfte – bei seiner Fahrt durch die Kölner Innenstadt und bei der großen Abschlussmesse auf dem Marienfeld.

Benedikts Besuch in Bayern 2006 in seiner bayrischen Heimat. Auch hier war ich beim Gottesdienst auf dem BuGa-Gelände mit dabei.

Und zu guter Letzt auch sein Deutschlandbesuch 2011, der mir am meisten in Erinnerung geblieben ist. Mit Nightfever sind wir im Bus Papst Benedikt auf seiner Reise gefolgt. Wir waren mit dabei in Berlin, Etzelsbach, Erfurt und Freiburg. Bei jeder Etappe hatten wir die Freude Papst Benedikt zu sehen und zu hören. Aber besonders nah konnte ich ihn in Freiburg erleben. Da hatten wir das Glück direkt an der Papamobilstrecke zu stehen. Für einen kurzen Augenblick ist er direkt an uns vorbeigefahren und hat den Segen in unsere Richtung gespendet.

Papst Benedikt Freiburg 2011

Deutschlandbesuch 2011 – Freiburg; (c) C. Ruoff, 2011

 Ja, das ist meine persönliche Erinnerung, an das letzte Erlebnis mit Papst Benedikt.

Nun sind die letzten Tage auf dem Stuhl Petri für ihn eingeläutet. Ich bin dankbar für sein Pontifikat, für seine Klarheit, seine Weisheit, seine Demut, …

Den Schatz seiner Gedanken, der Schreiben und Ansprachen zu heben, das wird noch einige Zeit brauchen. Ihn auch zu würdigen wissen und das Pontifikat im rechten Licht sehen – das werden wir wohl erst mit etwas Abstand in ein paar Jahren.

Beten wir nun um einen guten neuen Papst! Möge es derjenige werden, den Gott bereits für diese Aufgabe vorbereitet hat.

Danke, Benedikt, mach’s gut! Ich gönne dir die Ruhe und Zeit, die du nun haben wirst, um zu lesen, zu schreiben, zu musizieren oder auch einfach einen gemütlichen Spaziergang mit dem Rosenkranz zu machen – ohne all die Verpflichtungen und Verantwortungen im Naken. Lass es dir gut gehen!

Bye bye, Papa!

Papst Benedikt Freiburg 2011

Deutschlandbesuch 2011 – Freiburg; (c) C. Ruoff, 2011

Thereschen besucht Köln

In diesen Tagen sind die Reliquien der Hl. Thérèse von Lisieux in Köln zu Besuch. Gestern wurde sie in St. Aposteln begrüßt. Übernachtet hat sie im Kölner Karmel. Von dort wird sie heute zur Muttergottes in der Kupfergasse gebracht werden. Morgen Abend kommt sie dann nach Groß St. Martin zu den Gemeinschaften von Jerusalem, wo ich bei den Schwestern gerade für ein paar Tage mitwohne. Wir haben hier die Ehre gleich zwei Heilige Messen – Mittwoch Abend und Donnerstag Früh – in Anwesenheit der Reliquien der Kleinen Thérèse feiern zu dürfen. Der genaue Programmplan findet sich hier.

(c) C. Ruoff: Reliquien der Hl. Thérèse von Lisieux
am 17.09.2012 in St. Aposteln, Köln

O crux, ave spes unica! – Fest Kreuzerhöhung

Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit.
Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten
:
für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit, für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.
(1 Kor 1,22-24)

(c) C. Ruoff: St. Crucis, Erfurt. 2012.

Zur Feier des Tages, an dem dieser Blog sozusagen Namenstag ‘feiert’, ein Bild des Altarbildes von St. Crucis in Erfurt. Die Kirche St. Crucis, die zur Pfarrei St. Wigbert gehört, ist die einzige Kirche Erfurts, die im Innenraum komplett im Barockstil ausgestattet ist. Es gibt dort sogar eine Barockorgel. Die übrigen Kirchen sind vorrangig romanisch und/oder gothisch.

Außerdem habe ich einen alten Beitrag vom Start des Blogs hervorgeholt:

“O Crux, ave spes unica – Sei gegrüßt, du heiliges Kreuz, unsere einzige Hoffnung.”
Auf der Suche nach einem schönen und zugleich zu mir passendem Namen für diesen Blog, bin ich auf diesen hier “o crux, ave spes unica” gekommen. Dieses Stoßgebet – so könnte man es bezeichnen – benennt sehr zutreffend, worauf wir Christen unsere Hoffnung setzen sollen. Nämlich: allein auf das Kreuz, also auf Jesus Christus, der für uns den Tod am Kreuz erlitten hat. Erst heute [20.10.2010] haben wir im Evangelium gehört:

“Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst,
nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.”
(Lk 9,23)

Nur auf Ihn sollen wir unsere Hoffnung setzen und mit unserem Kreuz nachfolgen. Er wird uns dabei begleiten, weil Er schon vorangegangen ist.
“O Crux, ave spes unica – Sei gegrüßt, du heiliges Kreuz, unsere einzige Hoffnung.”

Erfurt ~ “Kirchen”

Gerade darf ich für ein paar wenige Tage in Erfurt weilen. Somit bin ich gerade in der Diaspora und man könnte meinen, dass hier kaum Kirchen zu finden wären. Es ist wohl tatsächlich so, dass die Menschen hier doch noch sehr von der kommunistischen Sicht der Welt geprägt und beeinflusst sind. Dennoch kann man hier einige Kirchenbauten entdecken. Vermutlich wird nicht mehr jeder Kirchenbau als Sakralraum genutzt und nicht wenige dürften wohl Kirchen der evangelischen Schwestern und Brüder sein. [Luther und andere große Männer der Reformation haben hier ihre Spuren hinterlassen.] Aber die Kirchenerbauer haben sich hier auch nicht lumpen lassen. Ein riesen Bau neben dem anderen. [Jedenfalls sind sie alle viel zu groß, als dass sie angemessen in ein Foto gepackt werden könnten…] Wer ein Fan des bayrischen Barock ist, wird hier kaum auf seine Kosten kommen. Freunde der Gothik umso mehr. Davon gibt es hier reichlich. Freilich keinen Regensburger oder Kölner Dom, aber es kann sich trotzdem sehen lassen.

 

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