jung – engagiert – katholisch

Nicht mehr allein…

Hatte ich schon erwähnt, dass ich den Griesgram-Katholizismus ziemlich satt habe –  also das ständige Rumgemäkel an der Kirche, den Priestern, Bischöfen, Papst… und diese Diskutiererei zu den gewöhnlichen Reizthemen…

Genau deshalb soll mein Blog jammerfreie Zone sein. Das bedeutet nicht, dass ich mir hier nicht hin und wieder vielleicht über Schräglagen Gedanken möchte. Aber ich habe ich mir umso mehr vorgenommen, auf diesem Blog von den aufbauenden, tragenden, wohltuenden, lichtvollen Seiten meines Glaubens und meines Lebens in der Kirche – in Christus – zu erzählen.

In diesen Tagen darf ich wieder besonders die großen und kleinen Wunder Gottes in meinem Alltag erleben.
Begonnen hat diese wunderbare Ereigniskette mit einer ganz unscheinbaren Begegnung nach dem Semestereröffnungsgottesdienst der Hochschule (in katholischer Trägerschaft). Von den ausgewählten Liedern nicht gerade mit Freude erfüllt (frei nach dem Motto: “ich träum mir eine Kirche…”), hatte ER eine Überraschung vorbereitet. Als ich nach dem Gottesdienst noch eine Weile in der Kirche geblieben bin, um die Liedblätter einzusammeln, hatte mich einer der Priester (es waren zwei Zelebranten) zu einem Gespräch mit einem jungen Mann hinzugeholt. Dieser junge Mann sprühte förmlich vor Liebe für den Herrn. Gerade erst vor wenigen Wochen mit dem Studium hier begonnen, sucht er auf dem Campus eine Gebetsgruppe und/oder möchte gerne einen Gebetskreis beginnen. Da war mein Nerv getroffen. Bereits zu Beginn meines Studiums trug ich ebenfalls diesen Wunsch in mir. Tatsächlich hatte ich sogar für 2 Semester ein paar Leute für eine Bibelbetrachtungsgruppe auf dem Campus begeistern können. Zurück zu diesem jungen Mann… Gerne habe ich gleich den Kontakt gesucht, ihm von meiner Begeisterung erzählt und meine Unterstützung zugesichert.
Das war wirklich eine Gott-geführte Begegnung. Nun… Das ist eine Woche her. In der Zwischenzeit hat sich eins zum anderen gefügt. Nein! ER hat es so gefügt und bereits vorbereitet. Mein Mitkommiliton im 1. Semester und ich haben uns die Tage noch mehr ausgetauscht. Wir haben trotz verschiedener Konfessionen und Hintergründe viele Gemeinsamkeiten entdecken dürfen – ohne, dass wir darüber viele Worte verloren hätten. Ja, der Herr hat wirklich wunderbar zusammengeführt. Mein Mitkommiliton hat inzwischen auch erfahren, dass es hier auf dem Campus schon eine Gebetsgruppe gibt, die sich zum Lobpreis trifft.
Halleluja! Es tut so gut zu wissen, dass hier an der Katholischen Hochschule jungen Menschen Jesus so wichtig ist, dass sie ihn in den Studienalltag hineinnehmen und ihren Glauben miteinander teilen wollen. (Das ist ja leider bei Weitem nicht mehr selbstverständlich…)
Wunderbare Dinge geschehen hier in der Hochschule!! :D Ich freue mich schon, morgen diese jungen begeisterten Leute kennenzulernen und ein Stück Weg mit den Geschwistern im Herrn unterwegs sein zu dürfen.

Jesus, ich danke dir wirklich von ganzem Herzen
dafür, dass du uns zusammengeführt hast!

Preis sei dir für diese jungen Menschen und ihre Liebe zu Dir!
In Gemeinschaft mit Dir und untereinander lass uns hier
Sauerteig und Zeugen deiner Liebe sein!

Dank sei dir, Herr! Amen.

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