jung – engagiert – katholisch

Beobachtungen

Religionsfreie Zone?

Beim Surfen bin ich eben auf diese Seite gekommen. Besonders interessant finde ich ja, dass die Leute eine “religionsfreie Zone” wollen, sich aber erstaunlich viel mit den kirchlichen Ereignissen beschäftigen.

Das bestätigt meine Vermutung, dass viele gegen die Kirche und alles, was danach aussieht, verfolgen ‘müssen’, weil sie vielleicht doch im Innersten spüren, dass hier die Wahrheit und die Erfüllung der eigenen Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens verborgen ist.

Sonst könnten doch Atheisten die kirchlichen Ereignisse und Aussagen der Kirche einfach ignorieren. Oder etwa nicht?
Es ist  ja überhaupt niemand gezwungen der kirchlichen Lehrmeinung zu hören oder gar zuzustimmen. Wer will, kann den Papst und die Bischöfe reden lassen, was sie wollen. Oder doch nicht?
Trifft es vielleicht doch die eigenen Sehnsüchte mehr als man zugeben möchte…?

Neues Feuer braucht das Land

Wie in meinem letzten Post berichtet, darf ich derzeit wieder besonders erfahren, wie viel Power im Glauben steckt. Und in der einen oder anderen ruhigen Minute mach ich mir da dann so meine Gedanken…

Wenn man einen Blick in die Medien wirft – ich meine da jetzt nicht nur die einschlägige Presse, sondern auch Blogs und Social Media – scheint sich in der katholischen Kirche in Deutschland alles nur um die klassischen Reizthemen und Kirchenpolitik zu drehen. Da stehen Dialog und Reformen mit dem Für und Wider im Zentrum. Die einen sind nicht katholisch genug, die anderen nicht liberal genug…

Ein Lehrvortrag einer amerikanischen freikirchlichen Gemeinde, den ich heute gehört habe, hat mir da einen Denkanstoß gegeben. Da sprach der Pastor unter anderem von der Art der Führung eines geistlichen Leiters. Eine Frage, die hilft zu unterscheiden, ob es ein Leiter ist, dem ich folgen sollte, ist (ich versuche es in eigenen Worten wiederzugeben): “Führt er mich zu Jesus oder zu sich selbst? Stellt er sich in den Mittelpunkt oder tritt er hinter Jesus zurück?”

Ich habe den Eindruck, dass dies ein Punkt ist, an dem wir uns selbst und denjenigen, den wir als unser geistliches Vorbild nehmen, hinterfragen sollten. Führt mich diese Person zu Jesus? Spricht sie von Ihm? Wie spricht sie von Ihm? Wie spreche ich selbst über Gott zu anderen? Führe ich die anderen zu Jesus oder führe ich sie eher weg von Ihm?

Wenn bei Themen, die die Kirche betreffen, kein einziges Mal danach gefragt wird, was Jesus dazu verkündet hat, was die Lehre der Kirche ist, wenn nicht danach gefragt, was Gottes Wille in dieser Angelegenheit ist, ja dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass hier ein schlechter Hirte unterwegs ist, der mich von Jesus wegführt statt zu Ihm hin.
Wenn bei diesen Themen der Blick auf das Wesentliche der christlichen Berufung, des christlichen Auftrages verloren geht, wenn das Gebet und damit die Beziehung zu Gott unter den Tisch fällt, ja dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass hier schlechte Hirte unterwegs sind.
Wenn Christen nur noch jammern und klagen darüber, was alles nicht richtig läuft und wie schlecht es der Kirche geht, wenn Christen sich gegenseitig mit Worten schlagen und entwürdigen, weil der andere scheinbar nicht das ‘Richtige’ glaubt, wenn das Negative die Gedanken bestimmt, ja dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass das Zentrum – Jesus – aus dem Blick verloren wurde, dass schlechte Hirten unterwegs sind.

Im Kontakt mit freikirchlichen Brüdern und Schwestern (siehe hier), der für mich ein neues Feld ist, kann ich schon eines als deutlichen Unterschied festmachen. Hier herrscht nicht die Atmosphäre des Wehklagens und Jammerns, sondern der Freude und Dankbarkeit für all das, was ER uns im Alltag schenkt. Schwierigkeiten und Unklarheiten wird mit dem spontanen Gebet begegnet. ER steht im Mittelpunkt, von dem alles Tun ausgeht. Und es wird Gemeinschaft direkt erfahrbar. In IHM sind wir eins und haben die Kraft IHN zu verkünden und in die Welt hinauszutragen.

Wenn die Kirche aus ihrer Griesgram-Ecke wieder rauskommt, wenn sie den Geist Gottes wirken lässt und wir, die Glieder des Leibes Christi, neu mit Freude und ohne Furcht unseren Glauben bezeugen, wenn wir die Liebe leben und durch unser Leben die Frohbotschaft Jesu Christi verkünden, dann wird die Kirche strahlen, neu Menschen erreichen und für Jesus begeistern. Ja, dann wird die Kirche wieder kraftvoll werden, weil sie nicht von sich ausgeht, sondern von ihrem Haupt, Jesus Christus. Wenn ER allein wieder im Zentrum steht und wir unser Leben an ihm ausrichten, dann werden wir in Seinem Licht leuchten.

Das lässt sich ganz leicht beobachten. Wo Menschen ihren Glauben authentisch leben und durch ihr Leben Zeugnis von der Liebe Gottes geben, dort werden andere Menschen angezogen, dort blüht neues Leben auf. Wo Gemeinschaften, Gebetskreise, Gruppierungen… sich auf Jesus ausrichten und nach dem Willen Gottes fragen, dort finden Menschen zu Jesus, dort wird in jungen Leuten eine Begeisterung und Liebe für Christus entfacht und gestärkt, dort wachsen Berufungen. Wo die Freude am Glauben und Gemeinschaft zu spüren ist, dort fühlen sich Menschen zu Hause.

Wie zeigt sich diese Kraft, die in unserem Glauben steckt, in der Kirche, in der Pfarrgemeinde, im Alltag…? Können andere Menschen etwas von meiner Freude am Leben und der Liebe Gottes erfahren, wenn sie mir begegnen? Zeigt sich in der Heiligen Messe meine Liebe zu Christus so, dass andere sie auch spüren und erleben können? Ist mein Leben ein lebendiges Evangelium, in dem meine Mitmenschen die Botschaft Jesu Christi lesen können?

Papst Benedikt hat uns das Jahr des Glaubens geschenkt, das uns hilft durch die Beschäftigung mit der Lehre der Kirche unsere Beziehung zu Christus zu erneuern und zu vertiefen. Zur Erneuerung der Kirche braucht es zuerst unsere persönliche Erneuerung und Umkehr und schließlich glaubwürdige Zeugen der Liebe Gottes. Es braucht Herzen, die mit dem Feuer der Liebe brennen. Neues Feuer braucht das Land.

Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

 

“Hat der Herr jemals an einer Stelle des Neuen Testaments verheißen, daß seine Anhänger eine große, prächtige, einflußreiche und mächtige Weltreligion sein werden? Hat Er nicht deutlich gesagt: ‘Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen (Joh 15,20).’ Dann ist da noch das Wort: ‘Fürchte dich nicht, du kleine Herde (Lk 12,32).’ Eines lehrt uns jedenfalls die Kirchengeschichte: Immer wenn die Kirche äußerlich klein und schwach war, dann war sie innerlich stark und imstande, eine große Zahl von Martyrern und Bekennern und andere Heiliger hervorzubringen. Immer jedoch, wenn die Kirche äußerlich zahlreich, mächtig und reich war und ihre Mitglieder sich kaum noch von ihrer nichtchristlichen Umwelt unterschieden, dann traf auf sie das Wort Jesu zu: ‘Wenn das Salz schal geworden ist, womit soll man es dann salzen? Es taugt zu nichts weiter, als daß es hinausgeworfen und von den Menschen zertreten wird (Mt 5,13).’ ” (s. 361-362)
(‘Reichtum für alle – Die Bedeutung der ostkirchlichen Spiritualität für das westliche Christentum’ – Vortrag von P. Dr. Gregor Hohmann OSA, gehalten in Salzburg am 06.10.1999, anlässlich der 75-Jahr-Feier der Catholica Unio; In: Der christliche Osten, 1999/6, S. 361-368)
– Den gesamten Vortrag kann man hier nachlesen.

Dieser Gedanke könnte heute angesichts der aktuellen Situation formuliert worden sein. Tatsächlich hatte P. Dr. Gregor Hohmann OSA das bereits vor 13 Jahren gesagt. Aber es muss auch heute immer wieder gesagt werden… Mit den Worten des Heiligen Paulus klingt das so:

Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.”
(2 Kor 12,10)

Es ist wohl Zeit, dass die Kirche in Deutschland wieder äußerlich schwach und arm wird, um erneut die Kraft des Glaubens entfalten und den Schatz, den sie in sich birgt, heben zu können.

 

‘Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert’

Kath.net-Interview mit Barbara Wenz: ‘Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert’

Zur Frage nach dem Wunsch nach Leitungsämtern in der Kirche:

“Ich bin katholisch geworden, weil mich die intellektuelle Auseinandersetzung mit der katholischen Lehre am Ende dazu geführt hat, dass ich Jesus Christus als Gottes Sohn erkannte, und nicht, weil ich dringend ein neues Tätigkeitsfeld suchte, in dem ich mich unbedingt einbringen wollte.”

Zu Frage nach dem Mitspracherecht der Frauen in der Kirche:

 „Ist das denn wirklich so, dass Frauen in der Kirche nichts zu sagen haben? Da habe ich jedenfalls eine ganz andere Wahrnehmung.“ Dies stellt die Journalistin, Autorin und praktizierende Katholikin Barbara Wenz im kath.net-Interview fest. „Frauen sind in allen Bereichen der Kirche gefragt – als Philosophinnen, als Theologinnen, als beratende Wissenschaftlerin, als Ordensfrauen, Künstlerinnen und Restauratorinnen, als verantwortungsvoll erziehende Mütter und liebevolle Großmütter und so weiter. Ich kann nicht erkennen, wo alle diese Frauen duckmäuserisch schweigen würden“

Zur Frage nach den Aufgaben der Frau in der Kirche:

“Während die Pharisäer und Schriftgelehrten dem Sohn Gottes mit Besserwisserei und spitzfindigen Reden entgegentraten, handelten die Frauen, aus tiefem Glauben und echter Liebe: berührten sein Gewand, wuschen ihm die Füße mit ihren Tränen, salbten ihm das Haupt oder setzten sich zu ihm und hörten aufmerksam zu. Das, und anderes, sind Gesten gewesen, die sein Herz ganz besonders erfreut haben müssen.
Jedenfalls denke ich, ganz allgemein gesagt, es kommt innerhalb der Kirche nicht drauf an, was man tut, sondern wie man es tut.”

Danke für dieses wunderbare Interview, das mir zu diesem Thema aus der Seele spricht!
Ich bin tief davon überzeugt, dass die Kirche uns Frauen braucht. Und das nicht als “bessere Männer” in Leitungsämtern, sondern in der Berufung als Frau mit all den Gaben und Talenten, die Gott uns in besonderer Weise geschenkt hat. Die Kirche – nein vielmehr Christus selbst – braucht unsere Hingabe, unsere Liebe, unsere zärtliche Fürsorge, unsere Ausdauer (bis unter das Kreuz), unser Mit-leiden und Mit-tragen…!
Die Kirche und die Welt brauchen keine Priesterinnen, die tolle Predigten schwingen. Sie brauchen gelebte Liebe. Die Menschen dürsten nach der Liebe Gottes! Und wer könnte sie am stärksten weitergeben, wenn nicht die Frauen? Wir haben die besondere Gabe und Aufgabe (“Auf-Gabe”) bekommen, unser Herz zu verschenken! Sperren wir es nicht in einer harten Schale ein, sondern geben wir unseren Mitmenschen davon, damit die Welt ein bisschen wärmer und herzlicher wird!
Wenn wir neu beginnen wirklich Maria zu sein und nach ihrem Vorbild Gott in Seiner Kirche zu dienen, dann sind wir auf dem Weg zu einer Kirche, die die Botschaft Christi lebt und verkündet, dann wird auch diese Welt Schritt für Schritt heil und gerecht.
Dahin ist ein langer Weg und dafür braucht es jede einzelne Frau als Frau und jeden Mann als Mann. Dafür braucht es dich und mich!

Aus der Presse…


Gerade eben gelesen:

Wien (kath.net)
In Wien können Lebensschützer von Plätzen vor Kliniken nicht nur – wie bisher – weggewiesen werden. Die Polizei kann auch ein Rückkehrverbot aussprechen. Wer innerhalb von zwölf Stunden nach der Wegweisung zurückkommt, muss mit einer Strafe von 100 bis 200 Euro rechnen, bei wiederholten Verstößen sogar bis zu 700 Euro. Das wurde in einer Novelle des Wiener Landessicherheitsgesetzes beschlossen, die seit 5. Juni in Kraft ist, berichtet die österreichische Tageszeitung “Standard” in ihrer Online-Ausgabe.
Die neuen Maßnahmen richten sich gegen Lebensschützer die täglich vor Abtreibungskliniken stehen und Frauen dabei unterstützen wollen, ihr Baby auf die Welt zu bringen. Sie weisen darauf hin, dass das menschliche Leben mit der Empfängnis beginnt und bieten konkrete Hilfeleistungen an. Auf diese Weise konnten in Wien bereits mehrere tausend Babies vor der Abtreibung gerettet werden.
Der Abtreibungsarzt Dr. Christian Fiala hält die Lebensschützer allerdings für “religiöse Fanatiker”, die “Psychoterror” auf Ärzte und Patientinnen ausüben würden.
Die Novelle des Landessicherheitsgesetzes bezeichnete er gegenüber dem “Standard” als “Meilenstein” gegen “diese persönlichen Übergriffe” der Abtreibungsgegner.
Nachdem das erste Rückkehrverbot am Montag vergangener Woche ausgesprochen worden war, würden die Abtreibungsgegner nun auf der anderen Straßenseite demonstrieren, berichtet der “Standard”.
In Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht Protestaktionen vor Abtreibungskliniken für zulässig erklärt, wenn die Patientinnen dadurch keinem “Spießrutenlauf” ausgesetzt seien und die Aktionen die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Frauenärzte nicht verletzen. Kath.net hat berichtet.

Quelle: Artikel auf kath.net [Hervorhebungen im Text sind von mir…]


Meine Meinung zu dieser Sache:
Ich finde das echt tragisch. Da setzen sich Menschen für das ungeborene Leben ein und bieten Hilfe an, die so viele Frauen sich wünschen würde und sonst nirgendwo erhalten. Und dann werden sie dafür auch noch mit Bußgeldern bestraft. Wo führt das noch alles hin??? Doch zu Mensch=Gott?? Gewiss, man muss die Situation der betroffenen Mutter sehr individuell genau anschauen und darf nicht pauschal alle anklagen. Und doch vertrete ich die Meinung: Abtreibung ist Mord. Und auch wenn das die Massen nicht hören wollen, aber die allermeisten Frauen leiden nach einer Abtreibung darunter, dass sie abgetrieben haben. Erst danach wird ihnen meistens bewusst, was sie da eigentlich machen haben lassen. Sicher es gibt auch die anderen Fälle. Aber das ist für mich kein Grund, Abtreibung zu legalisieren und die Menschen, die sich für das Leben der Kinder einsetzen zu bestrafen.
Mein Appell geht dahingegen, dass die Gesellschaft, d.h. jede und jeder einzelne anders mit Müttern in “Krisensituationen” umgehen. Also, dass wir diesen Müttern, die keinen anderen Ausweg sehen als eine Abtreibung, nicht das Gefühl geben, du musst das Kind abtreiben. Sondern, dass wir sie auffangen und ihnen Möglichkeiten geben, diese Krisen durchzustehen (mit Kind). Was ist das für eine Gesellschaft, die keine “kranken” Kinder mehr leben lässt?? Und gleichzeitig die alten Menschen nicht sterben lässt?? Es werden zu wenig Kinder geboren, heißt es. Aber viel zu viele dürfen gar nicht leben!!! Da möge sich jede und jeder bitte selbst weiter dazu Gedanken machen…

+ o crux, ave spes unica!

Zur aktuellen Medienschlammschlacht…

Je mehr sich die Medien drum schlagen und je mehr auch andere kirchlichen Würdenträger mithineingezogen sind oder werden, desto weniger will ich wissen, was davon eigentlich wahr ist und was die Presse nur aufgebauscht hat. (Ich schließe mich diesem Artikel an…)


Mein einziger Kommentar zu der ganzen Angelegenheit:

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Augen bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen. (Mt 7,1-5)

Ohne Worte…

Doch ein paar Gedanken:

Ich liebe Jesus und die Kirche. Aber bei diesen Schlammschlachten wird es mir ganz übel und ich denke mir, wo ist da die Botschaft, die uns Jesus gebracht hat. Natürlich braucht es bei einer solch riesigen Gemeinschaft – wie es die Kirche ist – einen organisatorischen Überbau. Aber hat nicht Jesus gesagt: “Der Sabbat ist für den Menschen da.” Manchmal habe ich den Eindruck, dass entsprechende Strukturen und Denkweisen in der Kirche modernes Pharisäertum sind. Da zählt das Einhalten des Kirchenrechts, der Anordnungen mehr als der Sünder, der sich neu zu Jesus Christus hinwendet und in die Gemeinschaft aufgenommen werden möchte.

Die Sünde hassen, aber den Sünder lieben – das sollte unsere Divise sein. Und sich nicht zum Richter machen, denn wer kann behaupten, dass er ohne Sünde ist.

Ja, wir müssen dahin zurückkehren, dass die Kirche eine Gemeinschaft von Sündern ist und sein darf. (Und davon sind Bischöfe, Kardinäle und sonstige Personen nicht ausgenommen!) Aber Jesus selbst hat uns Seine unendliche Gnade zugesichert (besonders auch durch die Visionen und Worte an Sr. M. Faustina Kowalska). Er ist der Gnädige.

Wie sehr freut Er sich doch um einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über 100000 “Gläubige”, die ein verstocktes und verbittertes Herz haben und meinen Seine Gnade nicht zu brauchen.


Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.

Seid barmherzig… Gebt jedem eine neue Chance, wie auch Christus jedem immer und immer wieder eine neue Chance gibt und mit offenen Armen auf Seine verlorenen Kinder wartet.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass ein Paulus, nach seiner Bekehrung, keine Chance bekommen würde. Würden wir ihn in unserer Gemeinde annehmen und missionieren lassen? Vielleicht würde er sogar von den Mitchristen schief angeschaut und niedergemacht wegen all der Dinge, die er früher einmal getan hat.

Ein bekehrter Paulus, der hätte es heute noch schwerer als damals, weil er nicht neu anfangen dürfte… Traurig, traurig, ja sehr traurig!

+ O crux, ave spes unica!

Wer suchet, der findet
Follow me

Wort des Lebens

Liebt einander!

(Joh 13,34)
Archiv
Audio Player
Off-Topic – Empfehlung

Kurzwend.de
- hier dreht es sich vor allem rund um das Thema Bahn:
blog.kurzwen.de

Torblen.de
- und hier vor allem um Veranstaltungstechnik:
torblen.de