jung – engagiert – katholisch

Catholic Awesomeness

Nightfever im YOU!Magazin

Die Tage habe ich nebenbei im aktuellen YOU!Magazin (Ausgabe 01/2013 ab S. 40) einen Artikel über Nightfever in Kempten entdeckt.Das möchte ich gleich mal nutzen, an dieser Stelle auf das YOU!Magazin, die “katholische Bravo”, hinzuweisen. Mit seiner Base in Österreich erobert das Magazin nun endlich nach Jahren auch nach und nach den deutschen Raum. Im vergangenen Jahr gab es eine eigene Augsburger Ausgabe und ich weiß von mindestens einer Pfarrei im Münchner Raum, in der neben der bekannten Minipost auch das YOU!Magazin von den Minis gelesen wird.

Ich selbst bin ja schon lange aus dem Alter der Zielgruppe raus. Aber ich denke, dass das wirklich ein wunderbares Magazin für junge Jugendliche ist – eben für diejenigen, die sonst gewöhnlich Bravo & Co. lesen. Hier könnt ihr mal einen Blick hineinwerfen:

Menschenfischer on Air

Seit vergangenem Montag ist ein neues junges katholisches Webradio On Air.
Non-stop versorgt die Schweizer Homebase von Fisherman.FM ihre Hörer mit moderner christlichen Mucke und tollen Impulsen. Besonders zu empfehlen sind die Kurzimpulse “kurz&bündig” mit P. Johannes Lechner und die Predigten von Jugendbischof Marian Eleganti, die man hier auch nachhören kann.

Wir träumen von einem jungen, dynamischen, frischen und katholischen Radiosender. Ein Radio für junge, suchende Menschen. Ein Radio, das interaktiv und kreativ ist und die Menschen zum Nachdenken bringt – ein Radio, das von Gott und seiner Kirche erzählt. Und dies in einer Sprache, die authentisch ist und die Menschen verstehen – Fisherman.FM halt…

So schreibt das junge Team von Fisherman.FM. Das hört sich doch verheißungsvoll an. Also, gleich mal reinhören:

Neues Feuer braucht das Land

Wie in meinem letzten Post berichtet, darf ich derzeit wieder besonders erfahren, wie viel Power im Glauben steckt. Und in der einen oder anderen ruhigen Minute mach ich mir da dann so meine Gedanken…

Wenn man einen Blick in die Medien wirft – ich meine da jetzt nicht nur die einschlägige Presse, sondern auch Blogs und Social Media – scheint sich in der katholischen Kirche in Deutschland alles nur um die klassischen Reizthemen und Kirchenpolitik zu drehen. Da stehen Dialog und Reformen mit dem Für und Wider im Zentrum. Die einen sind nicht katholisch genug, die anderen nicht liberal genug…

Ein Lehrvortrag einer amerikanischen freikirchlichen Gemeinde, den ich heute gehört habe, hat mir da einen Denkanstoß gegeben. Da sprach der Pastor unter anderem von der Art der Führung eines geistlichen Leiters. Eine Frage, die hilft zu unterscheiden, ob es ein Leiter ist, dem ich folgen sollte, ist (ich versuche es in eigenen Worten wiederzugeben): “Führt er mich zu Jesus oder zu sich selbst? Stellt er sich in den Mittelpunkt oder tritt er hinter Jesus zurück?”

Ich habe den Eindruck, dass dies ein Punkt ist, an dem wir uns selbst und denjenigen, den wir als unser geistliches Vorbild nehmen, hinterfragen sollten. Führt mich diese Person zu Jesus? Spricht sie von Ihm? Wie spricht sie von Ihm? Wie spreche ich selbst über Gott zu anderen? Führe ich die anderen zu Jesus oder führe ich sie eher weg von Ihm?

Wenn bei Themen, die die Kirche betreffen, kein einziges Mal danach gefragt wird, was Jesus dazu verkündet hat, was die Lehre der Kirche ist, wenn nicht danach gefragt, was Gottes Wille in dieser Angelegenheit ist, ja dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass hier ein schlechter Hirte unterwegs ist, der mich von Jesus wegführt statt zu Ihm hin.
Wenn bei diesen Themen der Blick auf das Wesentliche der christlichen Berufung, des christlichen Auftrages verloren geht, wenn das Gebet und damit die Beziehung zu Gott unter den Tisch fällt, ja dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass hier schlechte Hirte unterwegs sind.
Wenn Christen nur noch jammern und klagen darüber, was alles nicht richtig läuft und wie schlecht es der Kirche geht, wenn Christen sich gegenseitig mit Worten schlagen und entwürdigen, weil der andere scheinbar nicht das ‘Richtige’ glaubt, wenn das Negative die Gedanken bestimmt, ja dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass das Zentrum – Jesus – aus dem Blick verloren wurde, dass schlechte Hirten unterwegs sind.

Im Kontakt mit freikirchlichen Brüdern und Schwestern (siehe hier), der für mich ein neues Feld ist, kann ich schon eines als deutlichen Unterschied festmachen. Hier herrscht nicht die Atmosphäre des Wehklagens und Jammerns, sondern der Freude und Dankbarkeit für all das, was ER uns im Alltag schenkt. Schwierigkeiten und Unklarheiten wird mit dem spontanen Gebet begegnet. ER steht im Mittelpunkt, von dem alles Tun ausgeht. Und es wird Gemeinschaft direkt erfahrbar. In IHM sind wir eins und haben die Kraft IHN zu verkünden und in die Welt hinauszutragen.

Wenn die Kirche aus ihrer Griesgram-Ecke wieder rauskommt, wenn sie den Geist Gottes wirken lässt und wir, die Glieder des Leibes Christi, neu mit Freude und ohne Furcht unseren Glauben bezeugen, wenn wir die Liebe leben und durch unser Leben die Frohbotschaft Jesu Christi verkünden, dann wird die Kirche strahlen, neu Menschen erreichen und für Jesus begeistern. Ja, dann wird die Kirche wieder kraftvoll werden, weil sie nicht von sich ausgeht, sondern von ihrem Haupt, Jesus Christus. Wenn ER allein wieder im Zentrum steht und wir unser Leben an ihm ausrichten, dann werden wir in Seinem Licht leuchten.

Das lässt sich ganz leicht beobachten. Wo Menschen ihren Glauben authentisch leben und durch ihr Leben Zeugnis von der Liebe Gottes geben, dort werden andere Menschen angezogen, dort blüht neues Leben auf. Wo Gemeinschaften, Gebetskreise, Gruppierungen… sich auf Jesus ausrichten und nach dem Willen Gottes fragen, dort finden Menschen zu Jesus, dort wird in jungen Leuten eine Begeisterung und Liebe für Christus entfacht und gestärkt, dort wachsen Berufungen. Wo die Freude am Glauben und Gemeinschaft zu spüren ist, dort fühlen sich Menschen zu Hause.

Wie zeigt sich diese Kraft, die in unserem Glauben steckt, in der Kirche, in der Pfarrgemeinde, im Alltag…? Können andere Menschen etwas von meiner Freude am Leben und der Liebe Gottes erfahren, wenn sie mir begegnen? Zeigt sich in der Heiligen Messe meine Liebe zu Christus so, dass andere sie auch spüren und erleben können? Ist mein Leben ein lebendiges Evangelium, in dem meine Mitmenschen die Botschaft Jesu Christi lesen können?

Papst Benedikt hat uns das Jahr des Glaubens geschenkt, das uns hilft durch die Beschäftigung mit der Lehre der Kirche unsere Beziehung zu Christus zu erneuern und zu vertiefen. Zur Erneuerung der Kirche braucht es zuerst unsere persönliche Erneuerung und Umkehr und schließlich glaubwürdige Zeugen der Liebe Gottes. Es braucht Herzen, die mit dem Feuer der Liebe brennen. Neues Feuer braucht das Land.

Nicht mehr allein…

Hatte ich schon erwähnt, dass ich den Griesgram-Katholizismus ziemlich satt habe –  also das ständige Rumgemäkel an der Kirche, den Priestern, Bischöfen, Papst… und diese Diskutiererei zu den gewöhnlichen Reizthemen…

Genau deshalb soll mein Blog jammerfreie Zone sein. Das bedeutet nicht, dass ich mir hier nicht hin und wieder vielleicht über Schräglagen Gedanken möchte. Aber ich habe ich mir umso mehr vorgenommen, auf diesem Blog von den aufbauenden, tragenden, wohltuenden, lichtvollen Seiten meines Glaubens und meines Lebens in der Kirche – in Christus – zu erzählen.

In diesen Tagen darf ich wieder besonders die großen und kleinen Wunder Gottes in meinem Alltag erleben.
Begonnen hat diese wunderbare Ereigniskette mit einer ganz unscheinbaren Begegnung nach dem Semestereröffnungsgottesdienst der Hochschule (in katholischer Trägerschaft). Von den ausgewählten Liedern nicht gerade mit Freude erfüllt (frei nach dem Motto: “ich träum mir eine Kirche…”), hatte ER eine Überraschung vorbereitet. Als ich nach dem Gottesdienst noch eine Weile in der Kirche geblieben bin, um die Liedblätter einzusammeln, hatte mich einer der Priester (es waren zwei Zelebranten) zu einem Gespräch mit einem jungen Mann hinzugeholt. Dieser junge Mann sprühte förmlich vor Liebe für den Herrn. Gerade erst vor wenigen Wochen mit dem Studium hier begonnen, sucht er auf dem Campus eine Gebetsgruppe und/oder möchte gerne einen Gebetskreis beginnen. Da war mein Nerv getroffen. Bereits zu Beginn meines Studiums trug ich ebenfalls diesen Wunsch in mir. Tatsächlich hatte ich sogar für 2 Semester ein paar Leute für eine Bibelbetrachtungsgruppe auf dem Campus begeistern können. Zurück zu diesem jungen Mann… Gerne habe ich gleich den Kontakt gesucht, ihm von meiner Begeisterung erzählt und meine Unterstützung zugesichert.
Das war wirklich eine Gott-geführte Begegnung. Nun… Das ist eine Woche her. In der Zwischenzeit hat sich eins zum anderen gefügt. Nein! ER hat es so gefügt und bereits vorbereitet. Mein Mitkommiliton im 1. Semester und ich haben uns die Tage noch mehr ausgetauscht. Wir haben trotz verschiedener Konfessionen und Hintergründe viele Gemeinsamkeiten entdecken dürfen – ohne, dass wir darüber viele Worte verloren hätten. Ja, der Herr hat wirklich wunderbar zusammengeführt. Mein Mitkommiliton hat inzwischen auch erfahren, dass es hier auf dem Campus schon eine Gebetsgruppe gibt, die sich zum Lobpreis trifft.
Halleluja! Es tut so gut zu wissen, dass hier an der Katholischen Hochschule jungen Menschen Jesus so wichtig ist, dass sie ihn in den Studienalltag hineinnehmen und ihren Glauben miteinander teilen wollen. (Das ist ja leider bei Weitem nicht mehr selbstverständlich…)
Wunderbare Dinge geschehen hier in der Hochschule!! :D Ich freue mich schon, morgen diese jungen begeisterten Leute kennenzulernen und ein Stück Weg mit den Geschwistern im Herrn unterwegs sein zu dürfen.

Jesus, ich danke dir wirklich von ganzem Herzen
dafür, dass du uns zusammengeführt hast!

Preis sei dir für diese jungen Menschen und ihre Liebe zu Dir!
In Gemeinschaft mit Dir und untereinander lass uns hier
Sauerteig und Zeugen deiner Liebe sein!

Dank sei dir, Herr! Amen.

Symbiose von römisch-katholisch und ostkirchlich

Vergangene Woche durfte ich eine intensive Zeit bei den Schwestern von Jerusalem in Groß St. Martin in Köln erleben. Es war wirklich spannend und faszinierend das Leben der Schwestern für eine Woche zu teilen.

Besonders angesprochen hat mich die Kombination aus römisch-katholisch und ostkirchlichen Elementen in der Liturgie. Da fügten sich das Trisagion sowie der Licht- und der Weihrauchritus der Ostkirche harmonisch in Laudes und Vesper ein. Zusammen mit den polyphonen Gesängen – a cappella, vierstimmig, französische und byzantinische Psalmodien… – wird dadurch jede liturgische Feier zu einem einzigartigen Erlebnis für die Sinne. Diese Symbiose von katholischen und ostkirchlichen Elementen führt sich fort in den Ikonen und Tschodki, die ebenfalls feste Bestandteile in der Gemeinschaft sind.

Was viele Menschen in Yoga und Ähnlichem suchen, können sie hier – in der katholischen Kirche verwurzelt – finden. Stille, Ruhe, Gebet mit allen Sinnen…

Ich kann nur jedem wärmsten empfehlen, einmal die Brüder und Schwestern zu einer der Gebetszeiten in Groß St. Martin in Köln zu besuchen und es selbst zu erleben. Es lohnt sich!

“Lass dich auf das Geheimnis der Stille ein.
Nicht das Schweigen ist das Ziel deines Lebens, sondern die Liebe zu deinen Brüdern und Schwestern, die wahre Erkenntnis deiner selbst und die Offenheit deines Herzens für deinen Gott. Lerne hinzuhören, dich auf die Tiefe einzulassen und über dich selbst hinauszugehen, denn das ist lebensnotwendig für dich.
Die Stille lädt dich dazu ein. Mache dich auf die Suche nach ihr, in Liebe und mit großer Wachsamkeit.
Hüte dich aber zugleich vor der falschen Stille: Dein Schweigen darf weder verschlossen noch mürrisch sein, weder beherrscht noch bewusst geplant, weder leblos noch träge.
Die wahre Stille ist wie ein Tor, weit geöffnet zum Frieden, zur Anbetung und zur Liebe.”
(Lebensbuch der monastischen Gemeinschaften von Jerusalem, Nr. 30)

Wer suchet, der findet
Follow me

Wort des Lebens

Liebt einander!

(Joh 13,34)
Archiv
Audio Player
Off-Topic – Empfehlung

Kurzwend.de
- hier dreht es sich vor allem rund um das Thema Bahn:
blog.kurzwen.de

Torblen.de
- und hier vor allem um Veranstaltungstechnik:
torblen.de