jung – engagiert – katholisch

Gebet

Volto Santo – ein Foto des Auferstandenen

Volto Santo (Manoppello) – (c) Paul Badde

Eben habe ich etwas dazu im Blog zum Jahr des Glaubens geschrieben.
Hier hat Jesus Christus uns – vermutlich im Moment der Auferstehung – ein “Foto” von sich hinterlassen.

GEBET ZUM HEILIGEN ANTLITZ
von der heiligen Theresia vom Kinde Jesu
O ]esus, der Du in Deinem grausamen Leiden “der Leute Spott und der Mann der Schmerzen” wurdest, ich verehre Dein göttliches Angesicht, auf dem die Schönheit und die Milde der Gottheit erglänzen, und das jetzt für mich das Angesicht eines “Aussätzigen” (Jes 53,4) geworden ist. Unter diesen entstellten Zügen jedoch erkenne ich Deine unendliche Liebe, und ich brenne vor Verlangen, Dich zu lieben und dazu beizutragen, daß Du von allen Menschen geliebt werdest. Die Tränen, die Deinen Augen so überreich entströmten, erscheinen mir wie kostbare Perlen, die ich sammeln will, um mit ihrem unendlichen Werte die Seelen der armen Sünder zu erkaufen.
O Jesus, Dein Angesicht ist die einzige Schönheit, die mein Herz entzückt, ich will gerne hienieden auf die Süßigkeit Deines Blickes, auf den unaussprechlichen Kuß Deines Mundes verzichten, aber ich flehe zu Dir: drücke Dein göttliches Bild in mein Herz ein und entflamme mich mit Deiner Liebe, damit ich ganz für Dich lebe und schon bald dahin gelange, Dein glorreiches Angesicht im Himmel zu schauen. Amen.
(Quelle: http://www.voltosanto.com/Gebete_zum_Heiligen_Antlitz_Jesu_Christi.pdf)

O heil’ges Kreuz, sei uns gegrüßt!

Jesus am Kreuz (Groß St. Martin, Köln)

Jesus am Kreuz mit seiner Mutter Maria und Johannes
(Groß St. Martin, Köln; Foto: C. Ruoff, 2011)

Der König siegt, sein Banner glänzt,
geheimnisvoll erstrahlt das Kreuz,
an dessen Balken ausgereckt
im Fleisch des Fleisches Schöpfer hängt.

Geschunden hängt der heil’ge Leib,
vom scharfen Speere roh durchbohrt,
uns rein zu waschen von der Schuld,
strömt Blut und Wasser von ihm aus.

Erfüllt ist nun, was David einst
im Liede gläubig kundgetan,
da er im Geiste prophezeit':
Vom Holz herab herrscht unser Gott.

O elder Baum in hehrem Glanz,
von königlichem Purpur rot,
du werter, du erwählter Stamm,
du trägst den Löspreis der Welt.

O heil’ges Kreuz, sei uns gegrüßt,
du einz’ge Hoffnung dieser Welt.
Den Treuen schenke neue Kraft,
den Sündern tilge alle Schuld.

Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt;
du hast uns durch das Kreuz erlöst:
Bewahre uns in Ewigkeit. Amen.

Hymnus zur Vesper in der Karwoche
(aus dem Studenbuch – Teil Fastenzeit und Osterzeit)

O crux, ave spes unica!

O heil’ges Kreuz, sei uns gegrüßt, du einz’ge Hoffnung dieser Welt.
(Foto: C. Ruoff, 2012)

“Gekannt – Geliebt – Erwartet”

- Von der Berufung eines jeden Menschen

Volto Santo - Manoppello

(c) C. Ruoff, 2012

Du bist kein Zufall,
keine Laune der Natur,
Du bist auch mehr
als eine “Zulassung” Gottes…
denn Du bist gekannt, geliebt und erwartet
von Gott und all seinen Freunden.

Auch deine Eltern
haben “Ja” zu Dir gesagt –
ob freudig,
ob mit schwerem Herzen…?
Gott aber wollte Dich, so wie Du bist,
und er will Dich immer noch!

Ob Du dem Ideal der Mode entsprichst,
oder auch nicht –
Du bist zeitlos schön und kostbar
in den Augen dessen,
der Dir das Leben gab
und eine unsterbliche Seele…

Er schenkte Dir alle Fähigkeiten,
die notwendig sind zur Entfaltung
Deiner ureigenen Berufung:
Du bist etwas,
Du kannst etwas,
Du wirst gebraucht,
Du bist einmalig!

Darum darfst und sollst Du
auch zu Dir selber “Ja” sagen:
Dich entdecken,
Dich entwickeln,
Dich verbrauchen…
für die einzigartige Aufgabe,
die nur Dir gegeben ist,
und die kein anderer so wie Du
erfüllen kann.

Nimm Dich also an,
so wie Gott Dich geschaffen hat!
Das ist gesunde Selbstliebe,
die  Voraussetzung dafür,
dass Du auch andere bejahen,
annehmen und lieben kannst.
Und nur so vermagst Du
DEN wirklich zu lieben,
der die Liebe IST
und der Dich mit Sehnsucht erwartet.

Nimm aber auch das Schwere an –
Du brauchst es!
Du brauchst auf dieser Erde
Müdigkeit, Mangel und Krankheit…
sowie die Grenzen von Intelligenz und Erfolg,
um reif zu werden
für das Glück und die Liebe ohne Grenzen,
die in der Ewigkeit für dich bereit sind.

W.W.

aus: “Gekannt, Geliebt, Erwartet – Leben aus dem Glauben” von P. Winfried Wermter, Regensburg, 2009, S. 154f.

Vakante Diözesen und Thérèse von Lisieux

Heute sind zwei weitere deutsche Diözesen vakant geworden. Somit sind also derzeit vier Bistümer – Regensburg, Passau, Erfurt und Dresden-Meißen – ohne Bischof.

Am Festtag der Hl. Thérèse von Lisieux möchte ich gerne mit ihr für alle Priester und Bischöfe, sowie die neuen Oberhirten, denen von Papst Benedikt XVI. dieser Dienst aufgetragen werden wird, beten:

O Jesus, ewiger Hoherpriester,
bewahre deine Priester im Schutze deines Heiligsten Herzens,
wo ihnen niemand schaden kann.

Bewahre unbefleckt ihre gesalbten Hände,
die täglich deinen heiligen Leib berühren.
Bewahre rein die Lippen,
die gerötet sind von deinem kostbaren Blute.
Bewahre rein und unirdisch ihr Herz,
das gesiegelt ist mit dem erhabenen Zeichen deines glorreichen Priestertums.

Laß sie wachsen in der Liebe und Treue zu dir
und schütze sie vor der Ansteckung der Welt.
Gib ihnen mit der Wandlungskraft über Brot und Wein
auch die Wandlungskraft über die Herzen.
Segne ihre Arbeiten mit reichlicher Frucht
und schenke ihnen dereinst
die Krone des ewigen Lebens. Amen.

(c) Schwestern von Jerusalem: Heilige Messe mit Weihbischof em. Klaus Dick
und den Reliquien der Hl. Thérèse von Lisieux
am 19.09.2012 in Groß St. Martin, Köln

Mariä Geburt

Heute feiert die katholische Kirche den Geburtstag der Gottesmutter. Zu ihrer Ehre gibt es heute ein gesungenes Gebet. Und da es auf diesem Blog ziemlich MultiKulti zugehen wird (jedenfalls was die Musikauswahl der eingebetteten Videos betrifft), ist es ein russisches -vermutlich orthodoxes – Gebet an die Gottesmutter. Enjoy it!

Barmherziger Gott,
öffne deinen Gläubigen die Schätze der himmlischen Gnade. Die Geburt des Erlösers aus Maria war für uns der Anfang des Heiles; das Geburtsfest seiner allzeit jungfräulichen Mutter festige und mehre den Frieden auf Erden. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.
(Tagesgebet zum Fest Mariä Geburt)

Jesus Christus – König, Gott, Mensch

Gedanken aus der Homilie von Pfr. Kratochvil zum Dreikönigssonntag in Vaterstetten [in eigenen Worten]:

Die drei Geschenke der Weisen aus dem Morgenland sprechen eine Sprache.
1. Gold: Das konnten sich in der Antike nur Könige leisten und war deshalb ihnen vorbehalten.
-> Mit diesem Geschenk an Jesus Christus bringen sie zum Ausdruck, dass sie ihn als König, vielleicht sogar als ihren König, annehmen.

2. Weihrauch: Ein kostbares Harz, das unter anderem vor den Bildern der Götter in eine Schale gegeben wurde als Zeichen der Anerkennung und mit der Bitte um Beistand.
-> Mit diesem Geschenk an Jesus Christus bringen sie zum Ausdruck, dass sie ihn als wahren Gott anerkennen.

3. Myrrhe: Myrrheöl wurde für die Herstellung von Salbölen, die für die Salbung der Toten gebraucht wurden, verwendet.
-> Mit diesem Geschenk an Jesus Christus bringen sie zum Ausdruck, dass sie ihn auch als Menschen - mit allen Leiden und dem Tod – anerkennen.

Jesus Christus – König, wahrer Gott und wahrer Mensch

Das sollte nicht nur mit dem Kopf verstanden werden, sondern bis ins Herz vordringen.
1. Ja,  Jesus, du bist mein König. Herrsche du über mein Leben! Lenke und leite du es!
2. Ja, Jesus, du bist der wahre Gott. Du sollst der einzige Gott in meinem Leben sein. Dir gehört mein Leben.
3. Ja, Jesus, du bist wahrer Mensch, du bist einer von uns – mit allen Beschwernissen des menschlichen Lebens.

—–
Mein persönliches Gebet:

Jesus Christus, die Weisen haben dir Gold, Weihrauch und Myrrhe geschenkt
und mit diesen Gaben gezeigt, dass sie dich
als ihren König, als wahren Gott und wahren Menschen annehmen.
Auch ich möchte dir heute im Geiste diese Gaben bringen.
Du sollst der König über mein Leben sein.
Du sollst der eine Gott in meinem Leben sein.
Du sollst mein bester Freund sein.
Die Sterndeuter mögen mich mit ihren Gaben
immer wieder daran erinnern, wer du für mich bist.
Dank sei dir, Herr! Amen.
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