jung – engagiert – katholisch

Jahr des Glaubens

Wer glaubt, ist nie allein!

Seit gestern der Gemeinschaftsblog zum Jahr des Glaubens online gegangen ist, war hier in der Blogoezese schon einiges los. Hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier … und sicher auch an anderen Stellen wurde und wird bereits für dieses Projekt und das Jahr des Glaubens geworben.

Ich bin gespannt, was dort so alles im Laufe des kommenden Jahres zu lesen, sehen oder auch hören sein wird. Vor wenigen Augenblicken habe ich jedenfalls auch schon einen kleinen Beitrag geleistet. Mit einem Artikel habe ich mich eben unter die Blogautoren eingereiht.

Unter dem Titel “Wer glaubt, ist nie allein!” (so wie der Titel dieses Posts) beschäftige ich mich zwar nicht mit dem Aspekt der Glaubensgemeinschaft, vielmehr bringe ich 3 Bibelstellen, über die ich gestern gestolpert bin und die ich gerne im Rahmen des Gemeinschaftsblogs teilen wollte.

Und hier könnt ihr meinen Beitrag in voller Länge lesen:

Dieses Motto der Apostolischen Reise Papst Benedikts 2006 in seine bayrische Heimat, passt meiner Meinung nach auch sehr gut zum bald beginnenden Jahr des Glaubens. Deshalb möchte ich mich unter diesem Titel mit einem Eintrag, der weniger philosphisch gehalten sein wird, in die Reihe der Blogautoren einreihen.

Den Katechismus hat uns Papst Benedikt in seinem Apostolischen Schreiben zum Jahr des Glaubens als “wertvolles und unentbehrliches Hilfsmittel” ans Herz gelegt, “um zu einer systematischen Kenntnis der Glaubensgeheimnisse zu gelangen” (Porta fidei, Nr. 11).
“Der Katechismus (…) ist eine Darlegung des Glaubens der Kirche und der katholischen Lehre, wie sie von der Heiligen Schrift, der apostolischen Überlieferung und vom Lehramt der Kirche bezeugt oder erleuchtet wird” – so hat es Papst Johannes Paul II. 1992 in dem Apostolischen Schreiben ‘Fidei Depositum’ zur Veröffentlichung des Katechismus der Katholischen Kirche gesagt.

Da ich an einem Nebenschauplatz von der Sorge las, dass hier die biblischen Texte zu kurz kommen könnten, wenn zu sehr auf den Katechismus geschaut wird, möchte ich verweisend auf die oben zitierte Aussage von Papst Johannes Paul II. in diesem Post besonders ein paar wenige Blitzlichter aus der Heiligen Schrift aufgreifen.

Und diese Blitzlichter sind in keinster Weise irgendwie mit besonders theologischen Gedanken herausgegriffen worden. Sondern im Gegenteil. Ich bin gestern, als ich eigentlich für ein anderes Thema Bibelstellen gesucht hatte, darüber gestolpert. So sind die folgenden Gedanken eher eine Frucht des Schreibens. Da ich einfach finde, dass sie gerade zum Thema Glauben passen und zum Nachdenken anregen, möchte ich diese Bibelstellen hier teilen:

So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen.
(Eph 4,13)

Was soll man dazu groß sagen. Ich meine, das trifft es sehr gut auf den Punkt, braucht aber wohl noch eine persönliche Betrachtung.
“Einheit im Glauben” und “Erkenntnis des Sohnes Gottes” – das ist es doch, worum es im Jahr des Glaubens geht, “damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen” – in anderen Worten, damit wir Christus werden, auf den wir bereits getauft wurden.

Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen. Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.
(Eph 6,14-16)

Hier ruft Paulus zum Kampf auf – zum Kampf mit der Rüstung Gottes, die aus dem Gürtel der Wahrheit, dem Panzer der Gerechtigkeit, den Schuhen der Kampfbereitschaft und dem Schild des Glaubens besteht. Der Glaube ist unser Schild im Kampf mit den Mächten der Finsternis. Sorgen wir also für unsere Rüstung und legen wir sie an, damit wir “am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen (können)” (Eph 6,13).

Fragt euch selbst, ob ihr im Glauben seid, prüft euch selbst!
(2 Kor 13,5)

Auch diese Aufforderung des Heiligen Paulus passt zum Jahr des Glaubens. Gerne möchte ich diese besondere Gelegenheit zum Anlass nehmen, meinen eigenen Glauben – mein Glaubenswissen und mein Glaubensleben – hinterfragen zu lassen und neu unter die Lupe zu nehmen, um dadurch zur Erkenntnis des Sohnes Gottes und zur Einheit des Glaubens (vgl. Eph 4,13) zu kommen.

Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

 

“Hat der Herr jemals an einer Stelle des Neuen Testaments verheißen, daß seine Anhänger eine große, prächtige, einflußreiche und mächtige Weltreligion sein werden? Hat Er nicht deutlich gesagt: ‘Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen (Joh 15,20).’ Dann ist da noch das Wort: ‘Fürchte dich nicht, du kleine Herde (Lk 12,32).’ Eines lehrt uns jedenfalls die Kirchengeschichte: Immer wenn die Kirche äußerlich klein und schwach war, dann war sie innerlich stark und imstande, eine große Zahl von Martyrern und Bekennern und andere Heiliger hervorzubringen. Immer jedoch, wenn die Kirche äußerlich zahlreich, mächtig und reich war und ihre Mitglieder sich kaum noch von ihrer nichtchristlichen Umwelt unterschieden, dann traf auf sie das Wort Jesu zu: ‘Wenn das Salz schal geworden ist, womit soll man es dann salzen? Es taugt zu nichts weiter, als daß es hinausgeworfen und von den Menschen zertreten wird (Mt 5,13).’ ” (s. 361-362)
(‘Reichtum für alle – Die Bedeutung der ostkirchlichen Spiritualität für das westliche Christentum’ – Vortrag von P. Dr. Gregor Hohmann OSA, gehalten in Salzburg am 06.10.1999, anlässlich der 75-Jahr-Feier der Catholica Unio; In: Der christliche Osten, 1999/6, S. 361-368)
– Den gesamten Vortrag kann man hier nachlesen.

Dieser Gedanke könnte heute angesichts der aktuellen Situation formuliert worden sein. Tatsächlich hatte P. Dr. Gregor Hohmann OSA das bereits vor 13 Jahren gesagt. Aber es muss auch heute immer wieder gesagt werden… Mit den Worten des Heiligen Paulus klingt das so:

Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.”
(2 Kor 12,10)

Es ist wohl Zeit, dass die Kirche in Deutschland wieder äußerlich schwach und arm wird, um erneut die Kraft des Glaubens entfalten und den Schatz, den sie in sich birgt, heben zu können.

 

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