jung – engagiert – katholisch

Ostkirche – Patristik

Symbiose von römisch-katholisch und ostkirchlich

Vergangene Woche durfte ich eine intensive Zeit bei den Schwestern von Jerusalem in Groß St. Martin in Köln erleben. Es war wirklich spannend und faszinierend das Leben der Schwestern für eine Woche zu teilen.

Besonders angesprochen hat mich die Kombination aus römisch-katholisch und ostkirchlichen Elementen in der Liturgie. Da fügten sich das Trisagion sowie der Licht- und der Weihrauchritus der Ostkirche harmonisch in Laudes und Vesper ein. Zusammen mit den polyphonen Gesängen – a cappella, vierstimmig, französische und byzantinische Psalmodien… – wird dadurch jede liturgische Feier zu einem einzigartigen Erlebnis für die Sinne. Diese Symbiose von katholischen und ostkirchlichen Elementen führt sich fort in den Ikonen und Tschodki, die ebenfalls feste Bestandteile in der Gemeinschaft sind.

Was viele Menschen in Yoga und Ähnlichem suchen, können sie hier – in der katholischen Kirche verwurzelt – finden. Stille, Ruhe, Gebet mit allen Sinnen…

Ich kann nur jedem wärmsten empfehlen, einmal die Brüder und Schwestern zu einer der Gebetszeiten in Groß St. Martin in Köln zu besuchen und es selbst zu erleben. Es lohnt sich!

“Lass dich auf das Geheimnis der Stille ein.
Nicht das Schweigen ist das Ziel deines Lebens, sondern die Liebe zu deinen Brüdern und Schwestern, die wahre Erkenntnis deiner selbst und die Offenheit deines Herzens für deinen Gott. Lerne hinzuhören, dich auf die Tiefe einzulassen und über dich selbst hinauszugehen, denn das ist lebensnotwendig für dich.
Die Stille lädt dich dazu ein. Mache dich auf die Suche nach ihr, in Liebe und mit großer Wachsamkeit.
Hüte dich aber zugleich vor der falschen Stille: Dein Schweigen darf weder verschlossen noch mürrisch sein, weder beherrscht noch bewusst geplant, weder leblos noch träge.
Die wahre Stille ist wie ein Tor, weit geöffnet zum Frieden, zur Anbetung und zur Liebe.”
(Lebensbuch der monastischen Gemeinschaften von Jerusalem, Nr. 30)

Mariä Geburt

Heute feiert die katholische Kirche den Geburtstag der Gottesmutter. Zu ihrer Ehre gibt es heute ein gesungenes Gebet. Und da es auf diesem Blog ziemlich MultiKulti zugehen wird (jedenfalls was die Musikauswahl der eingebetteten Videos betrifft), ist es ein russisches -vermutlich orthodoxes – Gebet an die Gottesmutter. Enjoy it!

Barmherziger Gott,
öffne deinen Gläubigen die Schätze der himmlischen Gnade. Die Geburt des Erlösers aus Maria war für uns der Anfang des Heiles; das Geburtsfest seiner allzeit jungfräulichen Mutter festige und mehre den Frieden auf Erden. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.
(Tagesgebet zum Fest Mariä Geburt)

Musikalische Ergänzung zum Fest Kreuzerhöhung (14. Sept.)

“Gepriesen sei das Kreuz Christi…”

Betrachtung:

Hl. Chrysostomus (um 345 – 407), Priester in Antiochia, später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer – Homilie über „Vater, wenn es möglich ist“
„Gott hat die Welt so sehr geliebt“
     Das Kreuz hat die Menschen mit Gott versöhnt, es hat aus der Erde einen Himmel gemacht, es hat die Menschen mit den Engeln vereinigt. Das Kreuz hat die Festung des Todes geschleift, die Macht des Teufels gebrochen, die Erde vom Irrtum befreit, die Fundamente der Kirche gelegt. Das Kreuz ist der Wille des Vaters, der Ruhm des Sohnes, der Jubel des Heiligen Geistes…
Das Kreuz leuchtet heller als die Sonne; denn wenn die Sonne sich verfinstert, erstrahlt das Kreuz. Und die Sonne verfinstert sich nicht etwa in der Weise, dass sie verginge; vielmehr wird sie vom Glanz des Kreuzes besiegt. Das Kreuz hat die Urkunde unserer Verurteilung zerrissen, die Ketten des Todes gesprengt. Das Kreuz ist die Offenbarung der Liebe Gottes: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht“.
Das Kreuz hat die Tür zum Paradies aufgemacht, dort hinein hat es den Verbrecher geführt (Lk 23,43) und das dem Tod geweihte Menschengeschlecht in den Himmel zurückgebracht.
+ o crux, ave spes unica!
Wer suchet, der findet
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(Joh 13,34)
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