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Priestertum

Vakante Diözesen und Thérèse von Lisieux

Heute sind zwei weitere deutsche Diözesen vakant geworden. Somit sind also derzeit vier Bistümer – Regensburg, Passau, Erfurt und Dresden-Meißen – ohne Bischof.

Am Festtag der Hl. Thérèse von Lisieux möchte ich gerne mit ihr für alle Priester und Bischöfe, sowie die neuen Oberhirten, denen von Papst Benedikt XVI. dieser Dienst aufgetragen werden wird, beten:

O Jesus, ewiger Hoherpriester,
bewahre deine Priester im Schutze deines Heiligsten Herzens,
wo ihnen niemand schaden kann.

Bewahre unbefleckt ihre gesalbten Hände,
die täglich deinen heiligen Leib berühren.
Bewahre rein die Lippen,
die gerötet sind von deinem kostbaren Blute.
Bewahre rein und unirdisch ihr Herz,
das gesiegelt ist mit dem erhabenen Zeichen deines glorreichen Priestertums.

Laß sie wachsen in der Liebe und Treue zu dir
und schütze sie vor der Ansteckung der Welt.
Gib ihnen mit der Wandlungskraft über Brot und Wein
auch die Wandlungskraft über die Herzen.
Segne ihre Arbeiten mit reichlicher Frucht
und schenke ihnen dereinst
die Krone des ewigen Lebens. Amen.

(c) Schwestern von Jerusalem: Heilige Messe mit Weihbischof em. Klaus Dick
und den Reliquien der Hl. Thérèse von Lisieux
am 19.09.2012 in Groß St. Martin, Köln

Violette Woche und andere Kleine und Große

Diese Woche ist für mich sehr vom Violett geprägt, das die Zelebranten der Hl. Messen tragen.

Begonnen hat diese violette Woche am Freitag in Aschaffenburg (beim Kongress “Freude am Glauben”) mit dem Pontifikalamt mit Bischof Friedhelm Hofmann von Würzburg.
Am Samstag dann die Heilige Messe zum Fest der Schmerzhaften Muttergottes mit Bischof Gregor Maria Hanke OSB von Eichstätt.
Zwischendurch einen Sonntagsgottesdienst noch in Aschaffenburg in kleiner Runde statt dem Pontifikalamt mit Kardinal Brandmüller.
Am Montag die Begrüßung der Reliquien der Heiligen Thérèse von Lisieux mit der Heiligen Messe mit Weihbischof Heiner Koch in St. Aposteln, Köln.
Dienstag eine außergewöhnlich gewöhnliche Messe bei der Gemeinschaft von Jerusalem in Groß St. Martin.
Gestern, am Mittwoch, gleich Weihbischöfe im Doppelpack… Zuerst Heilige Messe mit der Kleinen Thérèse und dem emeritierten Weihbischof Klaus Dick in Groß St. Martin und dann Shaking Hands mit Weihbischof Dominik Schwaderlapp im Crux bei der Einführung von Andreas Süß als Direktor des PWB und der Diözesanstelle “Berufe der Kirche”.
Einen ersten Abschluss dieser außergewöhnlichen Tage bildete heute die Heilige Messe mit Generalvikar Stefan Heße und der folgenden Verabschiedung der Reliquien der Heiligen Thérèse von Lisieux. Jetzt ist sie gerade auf dem Weg nach Würzburg.

 

“Spiritus Dei” – DIE PRIESTER im Pophimmel

Es dürfte wohl schon die Runde gemacht haben… 3 stimmgewaltige – und auch glaubensgewaltige – Priester haben eine CD mit geistlichen Liedern im Pop-Stil aufgenommen. Es sind wohl für manche Ohren ungewohnte Klänge – ungewöhnlich auch das Projekt mit P. Vianney, Abt Rhabanus und Andres Schätzle. Dazu näheres in den Interviews, die ich weiter unten verlinkt habe.

Zunächst aber eine kleine Kostprobe:

 
Und auch das eine oder andere Interview mit den Dienern des Herrn:
- bei VERA EXKLUSIV (Video bei kathtube)
- mit Andreas Schätzle (kath.net; Teil 1 des Interviews)

Priester performen Technomusik

Diese Choreographie, aufgeführt von Priestern beim Winterforum der Gemeinschaft Emmanuel in Paray le monial, ist unbedingt sehenswert. Selbst wenn man keine Technomusik mag, lohnt es sich dieses Video einmal anzusehen. Sehr zu beachten ist die tiefe Symbolik in der Choreographie (von Weihe bis Eucharistiefeier…).


Ich sage nur: C’est génial! :)

Zitat von Pfarrer von Ars über den priesterlichen Dienst

“Der Priester ist ein Mensch, der von Gott alle Vollmachten erhalten hat. ‘Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch’, sagte der Herr zu den ersten Priestern (Joh 20,21). Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!’ (Mk 16,15). ‘Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab’ (Lk 10,16). Wenn der Priester euch die Lossprechung erteilt, dann sagt er nicht: ‘Gott verzeiht dir’, sonern: ‘Ich vergebe die deine Sünden’. Bei der Wandlung sagt er nicht: ‘Das ist der Leib des Herrn’, sondern: ‘Das ist mein Leib’. Gäbe es das Sakrament der Priesterweihe nicht, dann hätten wir den Herrn nicht unter uns. Wer hat Ihn nämlich in den Tabernakel gestellt? Der Priester. Wer hat eure Seelen in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen, als ihr geboren wurdet? Der Priester. Wer ernährt diese Seelen, damit sie Kraft für den irdischen Pilgerweg haben? Der Priester. Wer bereitet sie vor damit sie gebadet in Christi Blut vor den Herrn treten können? Der Priester. Immer der Priester. Und wenn die Seele in eine Todsünde fällt, wer erweckt sie dann zum Leben? Wer gibt ihr die Gewissensruhe wieder? Nur der Priester. Ihr werdet kein Gut finden, welches von Gott stammt und hinter dem nicht der Priester steht. (…)
Das Priestertum ist wirklich eine große Sache. Der Priester wird sich selber erst wirklich im Himmel verstehen. Würden wir schon hier auf Erden verstehen, was das Priesterum ist, so würden wir sterben, aber nicht aus Angst, sondern aus Liebe. (…)
Der Priester ist jedoch nicht Priester für sich selber. Er kann sich selber keine Lossprechung erteilen. Es kann sich selber keine Sakramente spenden. Der Priester lebt nicht für sich selber, er lebt für euch. (…) Wenn jemand die Religion zerstören möchte, dann greift er zuerst die Priester an, denn dort, wo es keine Priester mehr gibt, gibt es das heilige Messopfer nicht mehr, es gibt keine Gottesverehrung mehr. (…) Das Priestertum ist die Liebe zum Herzen Jesu. Wenn ihr einem Priester begegnet, dann denkt an Jesus.”

Alle guten Werke zusammen genommen sind nicht so viel wert wie eine heilige Messfeier, denn diese sind lediglich menschliche Werke, die Messe ist aber ein Werk Gottes. (…) Auf  die Worte des Priesters hin kommt Christus vom Himmel herab und lässt sich in eine kleine Hostie einschließen. Der Vater schaut fortwährend auf den Altar nieder: ‘Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe’ (Mt 17,5). Aufgrund der Verdienste dieses großen Opfers kann der Vater dem Sohn nichts abschlagen. Hätten wir Glauben, so würden wir Gott im Priester so sehen, wie man das Licht durch die Scheibe sieht, wie den mit Wasser vermischten Wein. (…) Nach der Wandlung ist Gott mitten unter uns anwesend, genauso wie Er im Himmel anwesend ist. Wäre uns dies wirklich bewusst, so würden wir vor Liebe sterben. Gott schont uns jedoch und verdeckt dieses Geheimnis vor uns aufgrund unserer Schwäche.”

“…die heilige Kommunion und das heilige Messopfer sind die wirksamsten Wege, um eine Wandlung des Herzens zu erreichen.”

 + o crux, ave spes unica!

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