jung – engagiert – katholisch

Querbeet

Die glauben noch an ‘Wunder’…

Heute Vormittag Aufbau auf dem Münchner Marienplatz für den Gottesdienst mit anschließender Fronleichnamsprozession – bei Regen. Die Verantwortlichen im Ordinariat sind wohl sehr zuversichtlich, dass morgen das Wetter besser sein wird als heute… Gewöhnlich sehe ich lieber auf das Gute. Aber das wage ich zu bezweifeln. Der Gottesdienst wird dieses Jahr wohl eher im Dom gefeiert werden.

Mal seh’n. Vielleicht habe ich ja auch nicht Recht und es wird morgen herrlichstes Maiwetter. Wünschenswert wäre es ja…

Münchner Marienplatz Aufbau im Regen für Fronleichnam

Aufbau für Fronleichnam am Münchner Marienplatz; (c) C. Ruoff, 2013

Bye bye, Papa!

Kaum ein Kanal oder ein (katholischer) Blog, der nicht davon spricht… vom Rücktritt Papst Benedikts. Nachdem sich die erste Flut der Reaktionen gelegt hat, folgen nun nach und nach Nachlesen, Rückblicke, Würdigungen etc.

Die Texte zum theologischen Wirken und dem Pontifikat überlasse ich gerne anderen, die sich oft viel intensiver als ich damit beschäftigt haben. Mir ist in diesem Moment wichtiger, was mir persönlich von Benedikts Pontifikat bleibt.

Da sind die Erinnerungen an den Weltjugendtag 2005 in Köln, bei dem ich ihn das erste Mal live sehen durfte – bei seiner Fahrt durch die Kölner Innenstadt und bei der großen Abschlussmesse auf dem Marienfeld.

Benedikts Besuch in Bayern 2006 in seiner bayrischen Heimat. Auch hier war ich beim Gottesdienst auf dem BuGa-Gelände mit dabei.

Und zu guter Letzt auch sein Deutschlandbesuch 2011, der mir am meisten in Erinnerung geblieben ist. Mit Nightfever sind wir im Bus Papst Benedikt auf seiner Reise gefolgt. Wir waren mit dabei in Berlin, Etzelsbach, Erfurt und Freiburg. Bei jeder Etappe hatten wir die Freude Papst Benedikt zu sehen und zu hören. Aber besonders nah konnte ich ihn in Freiburg erleben. Da hatten wir das Glück direkt an der Papamobilstrecke zu stehen. Für einen kurzen Augenblick ist er direkt an uns vorbeigefahren und hat den Segen in unsere Richtung gespendet.

Papst Benedikt Freiburg 2011

Deutschlandbesuch 2011 – Freiburg; (c) C. Ruoff, 2011

 Ja, das ist meine persönliche Erinnerung, an das letzte Erlebnis mit Papst Benedikt.

Nun sind die letzten Tage auf dem Stuhl Petri für ihn eingeläutet. Ich bin dankbar für sein Pontifikat, für seine Klarheit, seine Weisheit, seine Demut, …

Den Schatz seiner Gedanken, der Schreiben und Ansprachen zu heben, das wird noch einige Zeit brauchen. Ihn auch zu würdigen wissen und das Pontifikat im rechten Licht sehen – das werden wir wohl erst mit etwas Abstand in ein paar Jahren.

Beten wir nun um einen guten neuen Papst! Möge es derjenige werden, den Gott bereits für diese Aufgabe vorbereitet hat.

Danke, Benedikt, mach’s gut! Ich gönne dir die Ruhe und Zeit, die du nun haben wirst, um zu lesen, zu schreiben, zu musizieren oder auch einfach einen gemütlichen Spaziergang mit dem Rosenkranz zu machen – ohne all die Verpflichtungen und Verantwortungen im Naken. Lass es dir gut gehen!

Bye bye, Papa!

Papst Benedikt Freiburg 2011

Deutschlandbesuch 2011 – Freiburg; (c) C. Ruoff, 2011

Religionsfreie Zone?

Beim Surfen bin ich eben auf diese Seite gekommen. Besonders interessant finde ich ja, dass die Leute eine “religionsfreie Zone” wollen, sich aber erstaunlich viel mit den kirchlichen Ereignissen beschäftigen.

Das bestätigt meine Vermutung, dass viele gegen die Kirche und alles, was danach aussieht, verfolgen ‘müssen’, weil sie vielleicht doch im Innersten spüren, dass hier die Wahrheit und die Erfüllung der eigenen Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens verborgen ist.

Sonst könnten doch Atheisten die kirchlichen Ereignisse und Aussagen der Kirche einfach ignorieren. Oder etwa nicht?
Es ist  ja überhaupt niemand gezwungen der kirchlichen Lehrmeinung zu hören oder gar zuzustimmen. Wer will, kann den Papst und die Bischöfe reden lassen, was sie wollen. Oder doch nicht?
Trifft es vielleicht doch die eigenen Sehnsüchte mehr als man zugeben möchte…?

“Die Bibel lebt im Heute”

- so lautet der Titel eines Artikels im Kulturteil der heutigen Ausgabe des Münchner Merkur.

Über den Titel gestolpert habe ich den zugehörigen Artikel quergelesen. Es ist ein Gespräch mit Regisseur Simon Solberg, dem künstlerischen Leiter am Theater Basel, dessen Musical “Moses” heute Premiere feiert. Besonders beachtenswert finde ich seine Antworten zu zwei der Fragen, die ihm gestellt wurden. Hier im Wortlaut:

Glauben Sie, die Bibel wird unterschätzt?
Absolut. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber: Die Bibel ist ein total spannendes Buch. Da werden so viele Grundprobleme behandelt: Die Anbetung des Goldenen Kalbs oder der Brudermord – das sind alles hochaktuelle Themen. Die Bibel lebt im Heute.
[…]

Wie könnte dieser [gesellschaftliche] Aufbruch Ihrer Meinung nach Aussehen?
Es wäre ein Anfang, wenn unsere Gesellschaft sich auf ethische Grundwerte zurückbesinnen würde. Die christlichen Parteien beispielsweise leben nicht gerade christliche Werte vor. Da steht dann CDU oder CSU drauf, aber mit Nächstenliebe hat deren Wirtschafts- und Sozialpolitik überhaupt nichts zu tun. Ich finde, es ist eine Frechheit, dass bei denen im Namen ein ‘C’ steht.
(Münchner Merkur, Fr. 28.09.2012, S. 17)

Nutz die Zeit

Vor ein paar Tagen hab ich in einem Post auf das Lied eines Rappers über die Beichte hingewiesen.

Obwohl ich gewöhnlich kein HipHop oder Rap oder ähnliches höre, hab ich mal auf Youtube auch bei anderen Songs von Tilos, diesem Rapper, reingehört. Dieses Stück hat mir auch gefallen. Es ist der Aufruf seine Zeit zu nutzen und nicht mit Sorgen zu vergeuden. Schaut selbst rein:
Wer suchet, der findet
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(Joh 13,34)
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