jung – engagiert – katholisch

Querbeet

Der Bund fürs Leben im Spielzeugmuseum


Pfarrer: “Ich frage Sie vor Gottes Angesicht: Nehmen Sie Ihre Braut als Ihre Frau an und versprechen Sie, ihr die Treue zu halten in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, sie zu lieben, zu achten und zu ehren, bis der Tod Sie scheidet?”
Bräutigam: “Ja”

Pfarrer: “Ich frage Sie vor Gottes Angesicht: Nehmen Sie Ihren Bräutigam an als Ihren Mann an und versprechen Sie, ihm die Treue zu halten in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, ihn zu lieben, zu achten und zu ehren, bis der Tod Sie scheidet?”
Braut: “Ja”
Besonders zu beachten, wie sich die Ministranten ins Zeug legen,
damit die Glocken klingen.
DSCF1356.JPG
Und, naja, die Presse darf natürlich auch nicht fehlen…
Dieses Paar schließt seinen Bund fürs Leben im Auto- und Spielzeugmuseum “Boxenstop” in Tübingen. Die Fotos habe ich diesen Montag beim Besuch mit der ganzen “Großfamilie” gemacht. Es hat sich gelohnt :) Neben dieser Kirche gab es noch allerlei andres zu sehen und zu bewegen.

Österliche Parabel

image Da war einmal ein guter Mensch. Er hatte Mitleid mit dem hässlichen Gewürm der Raupen, wie sie sich Stunde für Stunde vorwärts plagten, um mühselig den Stängel zu erklettern und ihr Fressen zu suchen – keine Ahnung von der Sonne, dem Regenbogen in den Wolken, den Liedern der Nachtigall!

Und der Mensch dachte: Wenn diese Raupen wüssten, was da einmal sein wird! Wenn diese Raupen ahnten, was ihnen als Schmetterling blühen wird: Sie würden ganz anders leben, froher, zuversichtlicher, mit mehr Hoffnung. Sie würden erkennen: Das Leben besteht nicht nur aus Fressen, und der Tod ist nicht das Letzte.

So dachte der gute Mensch, und er wollte ihnen sagen: Ihr werdet frei sein! Ihr werdet eure Schwerfälligkeit verlieren! Ihr werdet mühelos fliegen und Blüten finden! Und ihr werdet schön sein!

Aber die Raupen hörten nicht. Das Zukünftige, das Schmetterlinghafte, ließ sich in der Raupensprache einfach nicht ausdrücken. – Er versuchte, Vergleiche zu finden: Es wird sein wie auf einem Feld voller Möhrenkraut. Und sie nickten, und mit ihrem Raupenhorizont dachten sie nur ans endlose Fressen.

imageNein, so ging es nicht. Und als der gute Mensch neu anfing: Ihr Puppensarg sei nicht das Letzte, sie würden sich verwandeln, über Nacht würden ihnen Flügel wachsen, sie würden leuchten wie Gold – da sagten sie: Hau ab! Du spinnst! Du hältst uns nur vom Fressen ab! – Und sie rotteten sich zusammen, um in lächerlich zu machen.

/aus dem Buch “Himmlischer Humor – fröhlich, frech und fromm…”/
Fotos von bund-nrw-naturschutzstiftung.de

Zur aktuellen Medienschlammschlacht…

Je mehr sich die Medien drum schlagen und je mehr auch andere kirchlichen Würdenträger mithineingezogen sind oder werden, desto weniger will ich wissen, was davon eigentlich wahr ist und was die Presse nur aufgebauscht hat. (Ich schließe mich diesem Artikel an…)


Mein einziger Kommentar zu der ganzen Angelegenheit:

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Augen bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen. (Mt 7,1-5)

Ohne Worte…

Doch ein paar Gedanken:

Ich liebe Jesus und die Kirche. Aber bei diesen Schlammschlachten wird es mir ganz übel und ich denke mir, wo ist da die Botschaft, die uns Jesus gebracht hat. Natürlich braucht es bei einer solch riesigen Gemeinschaft – wie es die Kirche ist – einen organisatorischen Überbau. Aber hat nicht Jesus gesagt: “Der Sabbat ist für den Menschen da.” Manchmal habe ich den Eindruck, dass entsprechende Strukturen und Denkweisen in der Kirche modernes Pharisäertum sind. Da zählt das Einhalten des Kirchenrechts, der Anordnungen mehr als der Sünder, der sich neu zu Jesus Christus hinwendet und in die Gemeinschaft aufgenommen werden möchte.

Die Sünde hassen, aber den Sünder lieben – das sollte unsere Divise sein. Und sich nicht zum Richter machen, denn wer kann behaupten, dass er ohne Sünde ist.

Ja, wir müssen dahin zurückkehren, dass die Kirche eine Gemeinschaft von Sündern ist und sein darf. (Und davon sind Bischöfe, Kardinäle und sonstige Personen nicht ausgenommen!) Aber Jesus selbst hat uns Seine unendliche Gnade zugesichert (besonders auch durch die Visionen und Worte an Sr. M. Faustina Kowalska). Er ist der Gnädige.

Wie sehr freut Er sich doch um einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über 100000 “Gläubige”, die ein verstocktes und verbittertes Herz haben und meinen Seine Gnade nicht zu brauchen.


Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.

Seid barmherzig… Gebt jedem eine neue Chance, wie auch Christus jedem immer und immer wieder eine neue Chance gibt und mit offenen Armen auf Seine verlorenen Kinder wartet.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass ein Paulus, nach seiner Bekehrung, keine Chance bekommen würde. Würden wir ihn in unserer Gemeinde annehmen und missionieren lassen? Vielleicht würde er sogar von den Mitchristen schief angeschaut und niedergemacht wegen all der Dinge, die er früher einmal getan hat.

Ein bekehrter Paulus, der hätte es heute noch schwerer als damals, weil er nicht neu anfangen dürfte… Traurig, traurig, ja sehr traurig!

+ O crux, ave spes unica!

Wer suchet, der findet
Follow me

Wort des Lebens

Liebt einander!

(Joh 13,34)
Archiv
Audio Player
Off-Topic – Empfehlung

Kurzwend.de
- hier dreht es sich vor allem rund um das Thema Bahn:
blog.kurzwen.de

Torblen.de
- und hier vor allem um Veranstaltungstechnik:
torblen.de